Im zweiten Teil der Nodes Serie zeige ich dir mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du ganz einfach selbst eine Bitcoin Full Node bauen kannst.
Nachdem wir uns im ersten Teil angeschaut haben, was eine Bitcoin Full Node ist und warum man eine betreiben sollte, geht es hier nun weiter.
Mit der Open-Source-Software myNode und einem kompakten Mini-Computer ist das Aufsetzen der Node für jeden ein Kinderspiel. Ob Raspberry Pi oder Mini-PC, du hast die freie Wahl.
Ich kann dir versichern, das Aufbauen und Konfigurieren der Bitcoin Full Node macht einen Riesenspaß und vermittelt einiges an Technik und Bitcoin Wissen. Wenn du dich generell erstmal mit Kryptowährungen vertraut machen willst, schau dir gerne meinen Einsteiger-Guide an.
Als netter Nebeneffekt trägst du deinen eigenen Beitrag zum Bitcoin Netzwerk bei.
Also auf geht’s, lass uns die ersten Bitcoin-Blöcke gemeinsam synchronisieren.
Update Februar 2026: Ich hab den Artikel komplett überarbeitet und an den aktuellen Stand angepasst. Die Bitcoin Blockchain ist inzwischen auf rund 719 GB angewachsen, weshalb sich bei der Hardware-Empfehlung einiges geändert hat. Auch die Software-Landschaft hat sich seit dem orginal Artikel weiterentwickelt.
Bitcoin Full Node bauen oder kaufen 2026: Was lohnt sich mehr?
Der Aufbau einer Bitcoin Node aus Einzelteilen ist inzwischen, dank einiger Open-Source-Projekte, kein Hexenwerk mehr.
Neben dem Spaß beim Aufbauen und Ausprobieren ist dies auch der günstigste Weg, um eine eigene Node zu betreiben. Für einen DIY-Build zahlst du je nach Komponenten zwischen 200 und 400 €. Das ist deutlich günstiger als ein fertiges Gerät.
Wenn du allerdings kein Interresse oder einfach keine Zeit hast, kannst du natürlich auch auf fertige Lösungen zurückgreifen.
Die Kosten für die Kaufgeräte sind zwar etwas höher (ab ca. 400 €), dafür sparst du dir aber die Zeit für die Konfiguration. Zudem kannst du auf den Kundendienst der Hersteller zurückgreifen, falls es mal irgendwo klemmen sollte.
Fertige Bitcoin Full Nodes zum Kaufen (Stand 2026)
| Produkt | Prozessor | RAM | Speicher | Preis (ca.) |
|---|---|---|---|---|
| myNode Model Two | Intel N100 | 16 GB | 2 TB NVMe | 599 $ (ca. 560 €) |
| myNode Model One | ARM (RPi-basiert) | 4–8 GB | 1 TB+ SSD | ca. 350 $ |
| Umbrel Home | Intel N100 | 16 GB | 2 TB | 399 $ (ca. 370 €) |
| Start9 Server One | AMD Ryzen 7 | 16–64 GB | 2–4 TB NVMe | ab ca. 600 $ |
Meine Empfehlung: Wer es bequem haben will und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, fährt mit dem Umbrel Home oder dem myNode Model Two am besten. Die Start9 Server One ist eher was für Power-User, die maximale Kontrolle wollen.
Wichtig: Die BitBox Base, die ich in einer älteren Version dieses Artikels erwähnt hatte, ist leider immernoch auf Eis gelegt und wird aktuell nicht weiterentwickelt.
Hier in dem Beitrag stelle ich weiterhin einen Eigenbau auf der Basis von myNode vor. Das Prinzip lässt sich aber auch auf Umbrel oder andere Node-Software übertragen.
Welche Node-Software ist 2026 die richtige Wahl?
Neben myNode gibt es inzwischen eine ganze Reihe an Node-Software-Projekten. Die vier bekanntesten sind:
myNode ist weitestgehend vorkonfiguriert und nahezu vollständig über eine Weboberfläche einstellbar. Die Community Edition ist kostenlos, die Premium-Lizenz (99 $) bringt 1-Click Updates und Support. Für diesen Artikel verwende ich myNode, weil ich damit seit Jahren gute Erfahrungen gemacht hab.
Umbrel hat sich in den letzten Jahren zur beliebtesten Node-Software entwickelt. Das liegt vor allem an der großen Community, der hübschen Benutzeroberfläche und dem riesigen App-Store mit über 300 Apps. Umbrel lässt sich auf einem Raspberry Pi, Mini-PC oder als VM installieren. Ein Punkt, den man wissen sollte: Umbrel ist nicht mehr vollständig Open Source, was manche Nutzer stört.
RaspiBlitz ist ein DIY-fokussiertes Node-Paket, das ursprünglich für den Raspberry Pi gebaut wurde. Die Installation und Konfiguration erfolgt größtenteils im Linux Terminal. RaspiBlitz ist ideal für Bastler, die maximale Kontrolle und Transparenz wollen.

Start9 (ehemals StartOS) ist die privacy-fokussierteste Option. Start9 unterstützt HTTPS, bietet Health-Checks und eine sehr gründliche Dokumentation. Allerdings ist die Einrichtung etwas anspruchsvoller wie bei den Alternativen.
| Feature | myNode | Umbrel | RaspiBlitz | Start9 |
|---|---|---|---|---|
| Schwierigkeit | Einfach | Sehr einfach | Mittel | Mittel |
| Benutzeroberfläche | Web | Web | Terminal + Web | Web |
| Open Source | Ja (CC-NC) | Teilweise | Ja | Ja |
| App-Auswahl | Gut | Sehr groß (300+) | Gut | Gut |
| RPi-Support | RPi4 | RPi4, RPi5 | RPi4 | RPi4, RPi5 |
| Mini-PC-Support | Ja | Ja | Ja | Ja |
| Premium/Support | 99 $ | Kostenlos | Kostenlos | Kostenlos |
Sofern du also bereits erste Erfahrungen in Linux gesammelt hast, spricht auch nix dagegen, deine Bitcoin Full Node mit RaspiBlitz aufzusetzen. Für Einsteiger empfehle ich weiterhin myNode oder alternativ Umbrel.
Die Hardware: Raspberry Pi oder Mini-PC?
Sowohl RaspiBlitz als auch myNode können auf einem kompakten und günstigen Raspberry Pi* installiert werden. Auch Umbrel und Start9 unterstützen den Pi.
Allerdings muss ich hier ehrlich sein: Der Raspberry Pi 4 stößt im Jahr 2026 an seine Grenzen. Die Bitcoin Blockchain ist auf rund 719 GB angewachsen. Das bedeutet, dass der Initial Block Download (die erste Synchronisation der kompletten Blockchain) auf einem RPi4 locker eine Woche oder länger dauern kann. Viele Nutzer berichten von Abstürzen, Datenbank-Korruption und stockenden Syncs.
Der Raspberry Pi 5* ist da schon n bisschen besser, stellt aber auch keine Leistungsrakete dar.
Meine aktuelle Empfehlung für 2026: Wenn du neu einsteigst, greif lieber zu einem Mini-PC mit Intel N100 Prozessor (z. B. ein gebrauchter Lenovo ThinkCentre oder Intel NUC). Die kosten gebraucht zwischen 150 und 300 € und bieten deutlich mehr Leistung als ein Raspberry Pi. Der Sync dauert damit nur wenige Tage statt Wochen.
Falls du bereits einen Raspberry Pi 4 rumliegen hast, kannst du es natürlich trotzdem damit probieren. Ich betreibe meine myNode seit 2020 auf einem RPi4 und es funktioniert, man braucht nur etwas mehr Geduld. Für Neuanschaffungen würde ich den Pi aber nicht mehr als erste Wahl empfehlen.
Selbst das eine oder andere Add-on wie z. B. ein Electrum Server oder BTCPayServer stellen auf einem Mini-PC überhaupt kein Problem dar. Wer seine Kryptowährungen sicher verwahren möchte, kann über die Node sogar sein eigenes Hardware Wallet direkt mit der Blockchain verbinden.
MyNode Features 2026: Was kann die Software?
Das myNode Paket bietet neben der Bitcoin Full Node noch einige weitere Funktionen. Die Software wird aktiv weiterentwickelt und liegt aktuell in Version 0.3.40 vor (Stand Oktober 2025).
Hier eine Auflistung der wichtigsten Features:
- Bitcoin Full Node (Bitcoin Core + Bitcoin Knots)
- Lightning Wallet inkl. RTL und LND
- Weboberfläche
- Tor Netzwerk
- Mempool Visualizer
- Bitcoin Explorer
- Electrum Server (Electrs)
- BTCPay Server
- Specter Desktop
- QuickSync Funktion für die Blockchain
- Tailscale (für Fernzugriff)
- VPN (Premium Feature)
- 1-Click Update (Premium Feature)
Hinweis zu Samourai Wallet / Whirlpool: In älteren Versionen von myNode war Whirlpool CLI als CoinJoin-Lösung integriert. Seit der Anklage der Samourai Wallet Gründer durch das US-Justizministerium im April 2024 ist dieser Dienst nicht mehr verfügbar. Für CoinJoin gibt es allerdings noch Alternativen wie JoinMarket, das ebenfalls über myNode installierbar ist.
Wer sich für das Thema Bitcoin Mining interressiert: Mit einer eigenen Node kannst du auch einen Bitaxe Solo Miner oder NerdMiner betreiben und täglich Sats verdienen.
Was muss beim Betreiben einer Bitcoin Full Node beachtet werden?
Mit einer Bitcoin Full Node kannst du prinzipiell nicht falsch machen oder Schaden anrichten.
Einzig mit dem integrierten Lightning Wallet solltest du als Anfänger vorsichtig sein. Sende nur wenige Sats an dein Node, falls du damit experimentieren möchtest! Im Zweifel können durch einen Fehler alle Coins verloren gehen. Für größere Beträge nutze lieber ein separates Hardware Wallet.
Vor der Investition in die Node Hardware von rund 200–400 € (DIY) bzw. 400–600 € (Fertiggerät) solltest du dir über Folgendes bewusst sein:
- Eine Bitcoin Full Node benötigt eine Internet-Breitbandverbindung und verbraucht sehr viele Daten. 200 Gigabyte an Upload und 20 Gigabyte Download pro Monat sind nicht unüblich.
- Die Node sollte dauerhaft laufen, um die Blockchain aktuell zu halten. Der Stromverbrauch hängt von deiner Hardware ab: Ein Raspberry Pi 4 verbraucht im Schnitt ca. 5 Watt (rund 45 kWh oder ca. 17 € im Jahr bei 0,38 €/kWh). Ein Mini-PC mit Intel N100 liegt bei ca. 10–15 Watt, also rund 90–130 kWh bzw. 35–50 € im Jahr.
- Die Bitcoin Blockchain ist Stand Februar 2026 rund 719 GB groß und wächst jährlich um ca. 50 bis 60 GB. Plane deshalb mindestens eine 2 TB SSD ein, damit du für die nächsten Jahre genug Platz hast.
- Da es sich bei der Node hauptsächlich um Software handelt, solltest du diese immer auf dem neusten Stand halten. D. h. ab und an wird etwas Zeit für die Wartung notwendig. Das hier vorgestellte myNode Paket bietet die Möglichkeit eines „1-Click Updates“ in der Premium Variante.
Schritt für Schritt eine Bitcoin Full Node Bauen
Nachdem wir uns die Grundlagen angeschaut haben, kann es mit dem Bau der Bitcoin Full Node losgehen.
1. Node Hardware: Was brauchst du 2026?
Theoretisch könntest du eine Full Node auf jeden beliebigen Rechner laufen lassen, der den Mindestanforderungen entspricht. Also auch z. B. auf dem PC, den du gerade verwendest.
Da die Node aber dauerhaft betrieben werden sollte, ist das Ganze nicht praktikabel.
Daher bauen wir unsere myNode Bitcoin Node mit eigener Hardware auf.
Option A: Raspberry Pi 4 (Budget-Variante, mit Einschränkungen)
Ich habe meine myNode ursprünglich aus den folgenden Komponenten aufgebaut und betreibe sie seit Jahren damit:
- Raspberry Pi 4 Model B 8 GB (Achtung: Ich empfehle inzwischen die 8 GB Variante statt 4 GB)
- Offizielles USB-C Netzteil für Raspberry Pi 4
- GeeekPi Argon One V2 Gehäuse mit Lüfter und Aluminium-Kühlkörper
- MicroSD-Karte (16 GB reicht)
- 2 TB SSD (z. B. Samsung 870 EVO oder WD Blue SA510)
- USB 3.0 Festplattengehäuse (2,5 Zoll)
- Ethernet Kabel
Übrigens:
Seit 2023 betreibe ich meine myNode mit einer NVMe SSD. Damit ist die Node noch einmal kompakter geworden. Anstelle der externen SSD kann mit dem Expansion-Board eine NVMe SSD verbaut werden, die in dem Gehäuse verschwindet.
Alles, was du für einen Umbau benötigst, sind folgende Komponenten:
Option B: Mini-PC (meine Empfehlung für 2026)
Wenn du eh neue Hardware kaufen musst, empfehle ich dir einen Mini-PC. Der ist leistungsstärker, der Sync geht schneller und du hast mehr Reserven für zusätzliche Services.
Was du brauchst:
- Mini-PC mit Intel N100 (z. B. Lenovo ThinkCentre, Intel NUC oder Beelink Mini S) ab ca. 150 € (gebraucht) bzw. 200–300 € (neu)
- 16 GB RAM (bei vielen Mini-PCs bereits integriert)
- 2 TB NVMe SSD (intern, kein externes Gehäuse nötig)
- Ethernet Kabel
Die Gesamtkosten für Option B liegen bei ca. 250–400 €, je nachdem ob du neu oder gebraucht kaufst.
Optionales Zubehör (für beide Optionen):
- USB-C Kartenleser (zum Flashen der SD-Karte)
- Ethernet Kabel (Cat6)
Die Liste ist nur eine Empfehlung von mir. Natürlich kannst du auch bereits vorhandene Hardware weiterbenutzen oder alternative Produkte verwenden.
Warum du 2026 mindestens eine 2 TB SSD brauchst
Dieser Punkt ist mir besonders wichtig, weil ich in älteren Versionen dieses Artikels noch eine 1 TB SSD empfohlen hab. Das reicht 2026 garnicht mehr.
Die Bitcoin Blockchain ist aktuell (Stand Februar 2026) rund 719 GB groß. Bei einem jährlichen Wachstum von ca. 50 bis 60 GB wäre eine 1 TB SSD in weniger als zwei Jahren voll. Und du brauchst ja auch noch Platz für den Electrum Server Index, Lightning Daten und andere Services.
Meine klare Empfehlung: Mindestens 2 TB SSD. Damit biste auf der sicheren Seite und musst dir die nächsten 5+ Jahre keine Gedanken machen.
2. Bitcoin Full Node bauen
Hinweis: Die folgende Anleitung zeigt den Zusammenbau mit dem Raspberry Pi 4 und Argon One Gehäuse. Wenn du einen Mini-PC verwendest, kannst du diesen Schritt überspringen und direkt bei Schritt 3 (SD-Karte mit myNode beschreiben) weitermachen. Bei einem Mini-PC installierst du myNode direkt auf der internen SSD.
Nachdem wir alle Komponenten vor uns liegen haben, beginnen wir mit der Montage der Hardware.
- Zuerst stecken wir das schwarze Erweiterungsboard des Argon One Gehäuses an den Raspberry Pi.
- Im zweiten Schritt bringen wir die grauen Wärmeleitpads am Deckel des Gehäuses an. Achte darauf, die durchsichtige Folie auf beiden! Seiten zu entfernen.
- Im nächsten Schritt schieben wir den Raspberry Pi in den Gehäusedeckel. Achte dabei, dass die GPIO Pins ordentlich in die Steckerleiste eintauchen. Bei meinem Gehäuse war ein leichter Druck nötig, um den Raspberry Pi zu montieren.
- Sobald der Mini-PC an seinem vorgesehenen Platz ist, wird er mit 4 Schrauben gesichert.
- Jetzt wird der Gehäuseboden mit 4 Schrauben befestigt und die Gummifüße aufgeklebt. Die Montage des RPI ist damit abgeschlossen.
- Die Festplatte wird in dem Gehäuse durch einfaches Einschieben montiert.
- Wichtig: Ich hatte zuletzt Probleme mit dem Synchronisieren der Blockchain, wenn die HDD/SSD mit einer der blauen USB 3.0 Buchse verbunden war. MyNode empfiehlt aufgrund von Treiberproblemen die Verwendung der langsameren schwarzen USB Buchsen des RPI.
Seit dem Wechsel funktioniert bei mir auch wieder alles einwandfrei.
Die Hardware der Node ist damit fertig aufgebaut und es geht weiter mit der Software.
3. SD-Karte mit myNode beschreiben
Im dritten Schritt schreiben wir die myNode Software auf die SD-Karte.
- Lade dir unter https://mynodebtc.com/download das passende Image für deine Hardware herunter. In unserem Fall ist das der Raspberry Pi 4.
- Lade dir den Balena Etcher bei https://www.balena.io/etcher/ herunter. Mit diesem Programm kannst du das eben heruntergeladenen myNode Image auf die SD-Karte schreiben.
- Wähle dazu zuerst das heruntergeladene Image aus.
- Im nächsten Schritt wählst du die SD-Karte aus.
- Den Schreibvorgang startest du mit einem Klick auf Flash!
- Nach wenigen Minuten sollte die Meldung kommen, dass der Schreibvorgang erfolgreich war. Du musst nun nur noch die SD-Karte in dein Raspberry Pi stecken.
4. Die myNode das erste Mal starten
Nun geht es weiter mit dem Einrichten der myNode Bitcoin Full Node.
- Vergewissere dich, dass die Festplatte über einen USB-Port mit dem Raspberry Pi verbunden ist.
- Stelle sicher, dass die mit dem myNode Image beschriebene SD-Karte richtig eingesteckt ist.
- Verbinde das Netzteil mit dem Raspberry Pi.
- Verbinde die deine Node mit dem Internet.
- Schalte den Raspberry Pi mit einem Druck auf den Power-Schalter (auf der Rückseite des Argon One Gehäuses) ein.
5. Mit der myNode verbinden
- Nachdem du die myNode gestartet hast, kannst du dich über einen Webbrowser mit der Oberfläche verbinden und von dort aus konfigurieren.
- Um auf die Oberfläche zu gelangen, gebe http://mynode.local/ oder http://mynode_ip_addresse/ in den Browser ein.
- In meinem Fall, musste ich die IP-Adresse der myNode eingeben, um auf die Weboberfläche zu gelangen.
- Die IP-Adresse der myNode findest du am einfachsten über deinen Router. Bei der FRITZ!Box erscheint unter Heimnetz->Heimnetzübersicht ein Gerät mit dem Namen myNode. Du kannst auch einfach auf den Namen klicken, um auf die Weboberfläche zu gelangen.
- Alternativ kannst du auch das Programm Advanced IP Scanner verwenden und nach der myNode in deinem Netzwerk suchen.
5. Die myNode Edition wählen und Blockchain synchronisieren
MyNode gibt es in zwei Varianten: Entweder verwendest du die kostenlose Community Edition oder kaufst dir die Premium-Version mit einem erweiterten Funktionsumfang.
Der Kaufpreis der Premium-Version kommt der Bitcoin Community zugute und unterstützt die Entwickler der Node. Neben den zusätzlichen Features ist es also keine schlechte Idee auf die Premium-Version upzugraden.
- Bei dem ersten Aufruf der Weboberfläche wird ein Passwort verlangt. Das vorher festgelegte Standard Passwort ist „bolt“ und sollte von dir später geändert werden.
- Als Nächstes wirst du nach einem Produkt-key gefragt. Entweder du gibst hier einen zuvor erworbenen Key ein oder verwendest die kostenlose Community Edition. Ich persönlich habe mit der Community Edition meine ersten Versuche unternommen und habe inzwischen auf die Premium-Version gewechselt. Die 99 $ sind auf jeden Fall gut angelegt.
- Bevor die Bitcoin Full Node mit ihrer Arbeit beginnen kann, muss noch der Initial-Block Download (IBD) durchgeführt werden. Dabei wird die komplette Blockchain von der Node verifiziert und synchronisiert. In meinem Fall hat die Synchronisierung ungefähr 3 Tage beansprucht (einem Raspberry Pi4 und einer SSD). Bei der Verwendung einer HDD verlängert sich der IBD auf ca. 2–3 Wochen aufgrund der langsameren Zugriffszeiten.
- Die Grundeinrichtung ist damit abgeschlossen und deine selbst gebaute Bitcoin Full Node ist per Tor Netzwerk erreichbar. Deine Node ist damit also Teil des Bitcoin-Netzwerks und hilft dabei, es abzusichern.
6. Standardpasswort ändern
Aus Sicherheitsgründen solltest du das vorgegebene Passwort von myNode ändern.
- Klicke auf „Settings“, um zu den Einstellungen zu kommen.
- Scrolle nach unten zu dem Punkt „Change Passwort“
- Gebe das aktuelle Passwort ein („bolt“) und wähle ein neues, möglichst sicheres Passwort.
Bonus: myNode Community Edition aktualisieren
Update 2026: Die Community Edition von myNode liegt aktuell bei Version 0.3.38 (September 2025). Der Update-Prozess hat sich seit der Erstveröffentlichung dieses Artikels nicht wesentlich geändert. Die folgenden Schritte funktionieren weiterhin:
Die Community Edition von myNode unterstützt keine One-Klick-Updates. Daher hier eine Schritt-für-Schritt-Anleitung, wie du die Bitcoin Full Node auf die letzte Version aktualisierst.
- Lade dir das Terminalprogramm Putty herunter. Unter Mac/Linux kannst du auch das Terminal verwenden.
- Verbinde dich mit deiner myNode per SSH. Starte dazu Putty oder ein Terminal und gebe folgende Zeilen ein:
ssh admin@mynode.localoder alternativ mit der IP-Adresse der Node:
ssh admin@IP-Adresse-deiner-Mynode- Beim ersten Verbinden musst du den Hinweis mit „Ja“ bestätigen, um dich zu verbinden
- Gebe nun dein myNode Passwort ein (sofern noch nicht geändert ist dies „bolt“)
Für das Update von myNode gibst du nacheinander folgende Befehle in der Konsole ein:
- Lade das GitHub Repository auf deine myNode:
git clone https://github.com/mynodebtc/mynode.git mynode-gitFalls du zuvor schon ein Update eingespielt hast, wirst du nun eine Fehlermeldung bekommen. Lösche einfach mit
rm -rf mynode-gitden Ordner und führe den git clone Befehl noch einmal aus.
- Wechsel in den neu angelegten myNode Ordner
cd mynode-git- Erstelle eine Tar Datei vom Root Dateisystem
make rootfs- Starte einen Webserver
make start_file_server- Gehe zurück in den Home Ordner
cd ~- Entpacke das eben erstellte Tar-Archiv und spiele das myNode Update ein
sudo mynode-local-upgrade mynode.local Um das Update zu starten, musst du noch dein Admin Passwort eingeben.
Wenn alles geklappt hat, sollte deine myNode aktualisiert worden sein und automatisch neu starten.
Bonus: Script für das myNode update
Da ich nicht immer die oben beschriebenen Schritte manuell eingeben wollte, habe ich mir ein kleines Script geschrieben.
Falls du auch das Script verwenden möchtest, folge einfach den folgenden Schritten, nachdem du dich per SSH eingeloggt hast.
- Mit dem Editor Nano erstellen wir eine neue Textdatei mit dem Namen „node_update“
nano node_update- In dem Editor gibst du folgende Codezeilen ein und speicherst das Dokument mit „STRG+X“ und „Y“ ab
#!/bin/bash
if [ -d ./mynode-git/ ]
then
rm -rf mynode-git
fi
git clone https://github.com/mynodebtc/mynode.git mynode-git
cd mynode-git
make rootfs
make start_file_server
cd ~
sudo mynode-local-upgrade mynode.local
- Im nächsten Schritt machst du das Dokument ausführbar
chmod +x node_update- Mit dem Script kannst du nun mit folgendem Befehl deine myNode immer auf die neuste Version aktualisieren.
sudo ./node_updateOptional: Argon One script installieren
Falls du auch ein Argon One Gehäuse* wie ich verwende, kannst du noch das Argon One Script installieren. Damit aktivierst du die Lüfter-Steuerung und den Power-Button.
- Verbinde dich einfach per SSH mit deiner myNode und gebe folgenden Befehl ein
curl https://download.argon40.com/argon1.sh | bash- Nach einem Neustart sind dann alle Funktionen verfügbar
Bitcoin Full Node bauen 2026: Mein Fazit
Eine eigene Bitcoin Full Node zu betreiben gehört für mich zu den Dingen, die jeder ernsthafte Bitcoiner mal ausprobiert haben sollte. Du lernst dabei unglaublich viel über die Technik hinter Bitcoin und trägst gleichzeitig zur Dezentralisierung des Netzwerks bei.
Klar, seit meinem ersten Setup 2020 hat sich einiges verändert. Die Blockchain ist deutlich größer geworden, der Raspberry Pi stößt an seine Grenzen und es gibt heute viel mehr Software-Optionen als damals. Aber das Grundprinzip ist gleich geblieben: Du lädst die komplette Blockchain runter, validierst jede einzelne Transaktion selbst und bist damit dein eigener Herr über deine Bitcoin Daten.

Für Einsteiger empfehle ich 2026 einen Mini-PC mit myNode oder Umbrel. Die Einrichtung dauert keine Stunde und der Sync der Blockchain ist in wenigen Tagen durch. Wer bereits einen Raspberry Pi 4 hat, kann es damit versuchen, sollte aber etwas mehr Geduld mitbringen.
Und wenn du schon eine Node am Laufen hast: Schau dir mal den Bitaxe an. Ein kleiner Solo-Miner, den du direkt an deine Node anschließen kannst. Der Traum, mal einen eigenen Block zu finden, ist damit zwar immernoch wie ein Lottogewinn, aber hey, träumen darf man ja.
Falls du Fragen zum Aufbau hast oder bei einem Schritt nicht weiterkommst, schreib mir gerne. Ich helfe, wo ich kann.
FAQ: Häufige Fragen zum Bitcoin Full Node bauen
Wie viel kostet es, eine Bitcoin Full Node zu bauen?
Ein DIY-Build kostet je nach Hardware zwischen 200 und 400 €. Der günstigste Weg ist ein gebrauchter Mini-PC (ca. 150 €) mit einer 2 TB SSD (ca. 80–120 €). Fertige Node-Geräte wie das Umbrel Home (399 $) oder myNode Model Two (599 $) sind teurer, dafür aber sofort einsatzbereit.
Kann ich einen Raspberry Pi 4 noch für eine Bitcoin Full Node nutzen?
Ja, technisch geht das noch. Allerdings ist der Raspberry Pi 4 im Jahr 2026 nicht mehr die beste Wahl. Die Blockchain ist auf rund 719 GB angewachsen und der Initial Block Download kann auf einem RPi4 über eine Woche dauern. Nutzer berichten regelmäßig von Abstürzen und Datenbank-Problemen. Ein Mini-PC mit Intel N100 ist die bessere Alternative.
Wie groß muss die SSD für eine Bitcoin Full Node sein?
Ich empfehle mindestens eine 2 TB SSD. Die Bitcoin Blockchain ist Stand Februar 2026 ca. 719 GB groß und wächst jährlich um 50 bis 60 GB. Mit 2 TB hast du genug Platz für die Blockchain, den Electrum Server Index und weitere Services. Eine 1 TB SSD wäre schon in weniger als zwei Jahren voll.
Was ist besser: myNode, Umbrel oder RaspiBlitz?
Das hängt von deinen Vorkenntnissen ab. Für absolute Einsteiger ist Umbrel am einfachsten. myNode bietet ein gutes Mittelding aus Benutzerfreundlichkeit und Kontrolle. RaspiBlitz richtet sich eher an technikaffine Nutzer, die gerne im Terminal arbeiten. Alle drei Optionen sind kostenlos nutzbar.
Wie viel Strom verbraucht eine Bitcoin Full Node?
Das kommt auf die Hardware an. Ein Raspberry Pi 4 verbraucht ca. 5 Watt, ein Mini-PC mit Intel N100 ca. 10 bis 15 Watt. Auf das Jahr gerechnet sind das beim Pi rund 45 kWh (ca. 17 €) und beim Mini-PC rund 90 bis 130 kWh (ca. 35–50 €) bei einem Strompreis von 0,38 €/kWh.
Brauche ich technische Vorkenntnisse für eine Bitcoin Full Node?
Nein, nicht wirklich. Wenn du mal ein Betriebssystem installiert hast oder eine SD-Karte formatieren kannst, schaffst du das auch. Software wie myNode oder Umbrel nimmt dir die meiste Arbeit ab. Du musst kein Linux-Experte sein, um eine Node zum Laufen zu bringen.
Kann ich mit meiner Bitcoin Full Node Geld verdienen?
Direkt mit der Node selbst verdienst du kein Geld. Du unterstützt damit das Bitcoin Netzwerk und erhöhst deine eigene Privatsphäre. Allerdings kannst du einen Solo-Miner wie den Bitaxe an deine Node anschließen und mit etwas Glück einen ganzen Block finden. Die Chancen sind zwar gering, aber der Reward liegt bei 3,125 BTC.


















Hi,
sehr gut erklärt! Es war einfach das ganze umzusetzen.
Danke dafür.
Meine Frage ist jetzt nur, wer steckt hinter mynode ?
Immerhin habe ich einen Rechner mit Betriebssystem direkt in meinem Netzwerk zu Hause der alles sieht und ansteuern kann. Das brauche ich ja um mit mobilen Geräten die Chain über meine eigene Node abzugleichen.
Hallo Hans,
vielen Dank, es freut mich das dir meine Anleitung weitergeholfen hat.
Du hast natürlich vollkommen recht deinem Einwand bezüglich der Sicherheit. Den Herausgebern von myNode (und allen anderen Softwareprodukten, die sich mit dem Internet verbinden) muss man ein gewisses Vertrauen entgegenbringen.
Dank dem myNode Github hast du die Möglichkeit mehr über das myNode Paket zu erfahren. Zudem siehst du untercontributors wer am meisten zu dem Projekt beigetragen hat.
Gruß
Richard
Hallo Richard,
danke für die schnelle Antwort.
So wird das ganz etwas ersichtlicher. Ich kenne die Seite Github nicht und wusste nicht was diese darstellt.
Meine Node ist eine Woche gelaufen, dann wurde ein Bitcoinfehler angezeigt. Diesen konnte ich nicht regenerieren also alles nochmal neu und auf Werkseinstellungen zurück.
Eine weitere Frage habe ich noch, muß ich die ganzen Ports in meiner Firewall für my Node öffnen?
Welche Ports wären das ?
Läuft deine Node noch, und das ohne Zwischenfälle ?
Hallo Hans,
ja meine Bitcoin Full Node läuft aktuell und das wird auch so bleiben 🙂
Ich hatte bisher keine Probleme mit myNode und habe inzwischen auf die Premium Version aktualisiert.
Für die reine Node Funktion musst du keinen Port Freigeben. Deine myNode verbindet sich automatisch mit dem Tor Netzwerk und verknüpft sich dann mit den anderen Peers.
Prüfen kannst du das, wenn du unter „Core Services“ im Bitcoin Reiter auf „Manage“ klickst. Dort wird dann unter Peers angezeigt mit welchen Nodes du verbunden bist.
Eine Portfreigabe ist nur notwendig, wenn du von unterwegs aus per VPN auf die Node zugreifen möchtest.
Hallo Richard,
vielen Dank für diese tolle Anleitung – Hat mir wirklich sehr weitergeholfen.
Hab 2 Fragen:
1.Ich habe mir extra eine 1,5TB Festplatte gekauft. Damit ich erstmal ruhe habe. Nun zeigt mir myNode aber „Disk Usage“: 51% an ? Ist das ein Fehler? Die Blockhaingröße beträgt doch „erst“ 317GB…
2.Wo finde ich genau meine Bitcoin Adresse? (Public key)
Gruß Julian
Hallo Julian,
vielen Dank für dein Lob. So etwas spornt immer an die Zeit zu investieren, um solche Artikel zu schreiben. 🙂
Nun zu deinen Fragen:
1. Bei meiner Node sind derzeit 393Gb (46%) der 1Tb Festplatte belegt. Dabei habe ich den Electrum Server aktiviert, welcher auch noch etwas Plattenspeicher benötigt. Die 51 % kommen mir daher etwas ungewöhnlich vor. Unter Status – „Open Netdata“ kannst du mal nachschauen wie viel Speicherplatz deiner Festplatte tatsächlich belegt und frei ist.
2. MyNode hat eine Bitcoin Lightning Wallet integriert. Ein neues Wallet erstellst du über den „Lightning Wallet“ Button auf der Hauptseite.
Danach stehen dir verschiedene Interfaces zur Verfügung um das Wallet zu verwalten und auch Public-Key zu generieren. Ich persönlich finde RTL recht übersichtlich. Das ganze ist leider nicht so einfach und übersichtlich und eine komplette Beschreibung würde den Umfang hier sprengen.
Bei den myNode Guides findest du aber zumindest eine kurze Zusammenfassung:
Lightning Wallet erstellen -> https://mynodebtc.com/guide/create_lightning_wallet
Ride the Lightning (RTL) Interface -> https://mynodebtc.com/guide/rtl
Für den Anfang empfehle ich nur mit Spielgeld zu hantieren!
Falls du etwas falsch machst (was ganz schnell passieren kann), sind deine Bitcoins bzw. Sats im Zweifel verloren.
Gruß
Richard
Hallo Richard,
vielen Dank für die Übersicht. Als Folgeschritt könntest du das Thema angehen wie man SPVs mit der eigenen Node verbindet.
Eine Anmerkung zum initialen Syncen der Blockchain: Laut MyNode wird QuickSync nicht empfohlen bei der Verwendung einer SSD. Wie hast du bei dir die Blockchain geladen?
Danke und Gruß
Matthias
Hallo Matthias,
vielen Dank für die Rückmeldung. Die Idee mit dem SPVs Wallets finde ich Gut und werde ich mir mal anschauen.
Vielleicht gibt es da eine relativ einfache und schöne Möglichkeit, die für den „Normaluser“ nicht zu kompliziert ist.
Bezüglich dem Synchronisieren der Blockchain habe ich mit SSD und HDD inzwischen mehrere Versuche unternommen. Dabei hat QuickSync und das normale Synchronisieren immer geklappt.
Wichtig: Ich hatte zuletzt immer wieder Probleme beim Schreiben der Blockchain auf die Platte. Ein Wechsel von der Blauen USB Buches des RPI auf die Weiße hat hier geholfen.
Das ganze hängt wohl mit den USB Treibern vom RPI zusammen der sich ab und an aufhängt.
Gruß
Richard
Danke für die Anleitung.Werde mir demnächst den Full Node anschaffen.Meine Frage wäre wie ist das mit der Provider Zwangstrennung.Startet der Node da von alleine bzw. läuft weiter oder muss man da etwas beachten?
Gruß
Sylvia
Hallo Sylvia,
eine sehr gute Entscheidung:)
Die Providertrennung ist kein Problem. Die Node verbindet sich wieder automatisch, nachdem eine Internetverbindung besteht.
Sollte die Node mal länger vom Internet getrennt sein, synchronisiert Sie auch wieder Blockchain und funktioniert nach kurzer Zeit wieder Normal.
Viele Grüße
Richard
Guten Abend, es hat alles wunderbar funktioniert vielen Dank dafür =)
Leider hat sich meine Node gestern bei einem Update verabschiedet. Jetzt leuchtet nur noch die rote LED die grüne blinkt viermal.
Hast du eine Idee was ich machen kann um die Node zu retten? Oder falls das nicht möglich ist zumindest noch die backups von der HDD bzw SD karte zu bekommen? Bin über jede Idee dankbar =) Liebe Grüße
Hallo Jo,
wird deine myNode noch im Netzwerk angezeigt?
Du könntest Versuchen per Konsole auf die Node zuzugreifen und den Update-Prozess neu anzustoßen.
Wie das ganze funktioniert habe ich hier im Beitrag unter „Bonus: myNode Community Edition aktualisieren“ beschrieben.
Die Backups sollten so weit noch vorhanden sein und auch per ssh verfügbar sein.
Falls das nicht funktioniert kannst du mir gerne per Facebook oder Twitter schreiben. Dann können wir uns das ganze noch einmal anschauen.
Viele Grüße
Richard
Vielen Dank für deine Antwort, ich glaube auf Twitter kann man dich nicht persönlich anschreiben… Ich habe es hinbekommen:
Für alle bei denen es auch mal Probleme gibt:
ich habe eine neue microSD karte geflasht (wie oben beschrieben) und den Pi ganz normal wieder gestartet. Die Backups sind laut Mynode support sowohl auf der HDD/SSD als auch auf der SD karte gespeichert, sodass man sich ganz normal dann wieder über den Browser mit der Node verbinden kann. (Denkt dran, dass das Passwort nach dem Flashen natürlich nicht euer altes ist sondern „bolt“ )
Danke Richard fürs Antworten und helfen =)
Freut mich das alles geklappt hat und vielen Dank, das du die Lösung hier direkt für alle mit dem gleichen Problem teilst 🙂
Hast Du beim einrichten der Fritzbox einen bestimmten Port freigegeben? Kannst Du das bitte genauer beschreiben?
Wo bekommt man den Editor Nano?
Danke!!
Hallo,
einen Port in der Fritzbox musst du nicht Freigeben um die Node zu verwenden.
In der Standardeinstellung ist bei myNode das Tor Netzwerk aktiviert, für das keine Portweiterleitung notwendig ist.
Der Nano Editor ist Bestandteil des Linux Betriebssystems, auf dem die Node läuft. Starten kannst du ihn mit dem Befehl „nano“ in der Konsole.
Viele Grüße
Hallo,
Danke für Deine Antwort vom 15.11.20
Die ersten Teile sind da und hoffe das mir den Rest das Christkind bringt.
Habe doch schon vorab wieder eine Frage.
Kann ich während die Blockchain geladen wird das Argon Gehäuse Script ausführen/installieren?Und was kann ich dann da einstellen und wo?
Sehe im Video am Ende use argonone-config to configure fan
Also muss ich das dann in der Konsole machen?..Was/wie stelle ich da am besten ein?
Danke und Gruß
Sylvia
P,S. überprüfe mal die Links zum Gehäuse…bei mir lande ich nicht da
Hallo Sylvia,
währen die Blockchain geladen wird kannst du das Script ausführen. Wirklich notwendig ist dies aber nicht, da die Grundeinstellungen bereits sehr gut funktionieren. Du kannst damit hauptsächlich die Lüftersteuerung konfigurieren und den Ein/Aus Taster des Argon One verwenden. Wenn du unsicher bist, würde ich das ganze einfach weglassen.
Danke für den Hinweis mit dem Link.
Viele Grüße
Richard
Hi Richard and@all here
Erstmal ein frohes neues Jahr..
Hoffe Du lässt meinen Post hier stehen.
Ja…Mein Knotenpunkt läuft!!!
Ich mache hier mal eine Rückmeldung für alle die es vorhaben aber nicht sicher sind ob es klappt oder zu schwer ist.Die Anleitung hier ist super!!
1.Der Zusammenbau ist wirklich einfach auch für Amateure(wie mich)
2.Die Inbetriebnahme des Nodes verlief ohne Probleme
3.Unerwartet dauerte das syncing..(kein quick)mit einer SSD am USB Port 2.0 ca. 8 Tage und 10 Stunden!!!!
4.Das update script hab ich auch hinbekommen.Doch kam die Schockstarre als Putty einen Fehler meldete..Keine Verbindung…Ja MyNode startete neu und siehe da 0.2.20 wurde angezeigt.
Mein nächstes Ziel ist(gerade gemacht)den Electrum Server zu starten um ein Electrum wallett mit my node bzw. mit einem Hardwarewallett zu verbinden..dafür gibt es ja Anleitungen.
Ich würde mich freuen/wünschte mir hier auf Cryptotant eine Anleitung zu sehen zum Thema Lightning/Wallett/Channels/Benutzung mit MyNode um am Ende ein Paar Satoshis mit Dir/hier allen hin und her zu schicken.
Gruß
Sylvia
Hallo Sylvia,
super! Freut mich das alles geklappt hat. Viel Spaß mit deiner Bitcoin Node 🙂
Bzgl. einer Lightning Wallet usw. habe ich mir schon Gedanken gemacht. Leider bin ich derzeit Privat und beruflich sehr eingespannt so das ich kaum zu etwas komme. Sobald ich aber wieder etwas mehr Zeit habe folgt ein 3. Teil der Node reihe.
Viele Grüße und ein gutes neues Jahr
Richard
Danke..!!!
Ich warte auf Teil 3 🙂
Btw. @all.. electrum server is running…und funktioniert mit dem electrum wallet…
und es gab ja schon wieder ein update auf 0.2.21 das auch klappte…
Gruß@all
Sylvia
Hallo!
Ein sehr interessanter Artikel, der wirklich Lust macht das ganze selbst mal auszuprobieren. Ich hätte dazu aber noch ein paar Fragen:
1. Wenn ich das richtig verstanden habe, benötigt man also für den myNode-Aufbau kein separates externes Display? Läuft die komplette Bedienung über ein Browserfenster auf einem weiteren Rechner im Heimnetzwerk?
2. Wie sieht es mit der Wirtschaftlichkeit beim Betrieb einer Fullnode aus? Mit welchen Stromkosten ist im Jahr zu rechnen?
3. Hat man mit einer Node eigentlich Einnahmen durch die Verifizierung von Transaktionen? Oder macht man das Ganze nur um das Netzwerk zu unterstützen? Wenn ja, wieviele Satoshis kann man damit jährlich erwirtschaften?
Besten Dank schon mal!
Christian
Hallo Christian,
du kannst nicht viel verkehrt machen und falls dir das ganze nicht zusagt, kannst du den Raspberry Pi auch noch für viele andere tolle dinge verwenden 🙂
Nun zu deinen Fragen:
1. Für die Installation und Verwendung der myNode benötigst du keinen Monitor oder Display. Die Einrichtung läuft komplett über das Webinterface ab.
2. Die Stromkosten sollten so um die 20 € im Jahr betragen abhängig von deinem Stromvertrag.
3. Wirkliche Einnahmen kannst du mit der Node nicht erzielen. Wie du schon richtig gesagt hast, kannst du damit aber das Netzwerk unterstützen und dir selbst mehr Sicherheit geben. Falls du dein Wallet mit deiner eigenen Node verwendest, hast du den direkten Zugriff zum Bitcoin Netzwerk und bist nicht mehr von Dritten abhängig.
Viele Grüße
Richard
Vielen Dank! Ich lese mich mal weiter in das Thema ein und versuche es einfach mal.
Hi@all
Da alles hier mit myNode super läuft….hab ich mal wieder eine Frage.
Worst Case Blackout…hier in 2020 vier mal von 2 Minuten bis 5 Stunden.
Was wird passieren?Ich starte den Node neu und läuft wieder od. nix geht mehr!
Kann man da vorbeugen und die „Blockchain“ auf der SSD sichern und ggf. wieder bei Neuinstallation einspielen?
Gruß
Sylvia
Hallo Sylvia,
sollte die myNode keinen Strom haben, sollte sie automatisch wieder starten, sobald der Strom wieder da ist. Falls nicht einfach manuell wieder einschalten.
Je nach Dauer des „Blackouts“ kann es etwas länger dauern, bis die Blockchain wieder synchronisiert ist. Ansosnten funktioniert alles so wie vorher auch.
Falls die SSD defekt ist, muss die Blockchain auf einer neuen Festplatte komplett neu synchronisiert werden. Eine neue myNode Installation ist aber nicht erforderlich.
Solltest du die Bitcoin Wallet der Node nutzen, kannst du diese mit den 24 Backup Wörtern wiederherstellen.
Bei Lightning sieht die Sache etwas komplizierter aus. Hier solltest du auf jeden fall regelmäßig ein Channel backup machen, um im Notfall keine Satoshis zu verlieren.
Viele Grüße
Richard
Hi Richard,
Danke für die Antwort.
„Lightning“ hab ich zwar aus Neugier aktiviert…doch ist nix drauf(warten ja auf Part 3 zu rnyNode)
Ich werde den Stecker einfach mal ziehen(noch ist ja nix passiert außer dem syncing…..berichte dann….
Antworte mir mal selbst 🙂
Von alleine ist der Node nicht gestartet..musste ihn manuell einschalten…
Aber alles war wieder da und synchronisiert….und läuft…(auch das Lightning….wären wohl jetzt die Channels weg…wenn da gewesen?)
Habe also die Angst vor einem Stromausfall verloren…
Gruß
Sylvia
Hi Sylvia,
wie du gesehen hast, ist ein Stromausfall eigentlich kein größeres Problem 🙂 Die Channels wäre bei einem solchen Fall nicht weg, sondern nur bei einem Ausfall der Festplatte.
Viele Grüße
Richard
Hallo Richard,
erstmal vielen Dank für die Anleitung, das hat mich wirklich sehr viel weiter gebracht, ich habe es endlich geschafft MyNode in einer VM auf einer Synology DS zu installieren. Auch die Anleitung zum update, tausend Dank!!
Wenn ich dich irgendwie unterstützen kann, sag bitte bescheid!
Viele Grüße
Adam
Hallo Adam,
freut mich, das alles geklappt hat und ich helfen konnte 🙂
Viel Spaß mit deiner neuen Node!
Viele Grüße
Richard
Hi Richard,
hab mich etwas zu früh gefreut, nach dem Update auf 2.38 gab es ein Bitcoin Error, habe reset und rescan Blockchain durchgeführt, half aber nicht, erst nach Factory Reset war der Fehler weg.
Eine Idee woran das gelegen haben kann? Wäre echt blöd wenn ich bei jedem Update einen Factory Reset machen muß.
Gibt es eigentlich eine Backupfunktion um nicht allles neu einrichten zu müssen in solchen Fällen?
VG
Adam
Hi Richard,
ich noch mal, der Fehler ist wieder aufgetaucht, vielleicht mach eich was falsch?
Während des Blockchainsyncs habe ich durch das Abwählen des Tornetzwerks einen Neustart initiert, danch ist der fehler wieder gekommen. hast du vielleicht eine Idee wie woran das liegen kann?
VG
Adam
Hallo noch mal 🙂
der Fehler hat sich von allein erledigt, entweder habe ich nicht lange genug nach reboot gewartet oder es lag am Pihole.
Jetzt läuft es erstmal, danke.
VG Adam
Hallo Richard,
nach langem hin und her bin ich doch wieder bei Version 2.16 gelandet die auch funktioniert. Bei Ver. 2.38 hatte ich sehr viele Fehler und offensichtlich auch Probleme beim Update. Weiß nicht was da so alles verändert wurde, aber 2.38 hatte die ganze Zeit 100% CPU Last und eben viele Errors im Log.
Scheinbar funktioniert die 2.38 bei mir nicht mehr auf der DS.
VG
Adam
Hallo,
Mein Node, synchronisiert die Blockchain bereits seit 30 Tagen(!) und hat „erst“ 579892 geschafft. Ist das normal? Der Node ist per LAN direkt mit dem Internet-Router verbunden. Der Internetanschluss ist ein 1 GBit Anschluss, wobei etwa 800 MBits ankommen. Lt. Glances werden am Netzwerkanschluss des Nodes aber nur ein Durchsatz im kb/s erreicht. Wie kann ich das Beschleunigen? Normal ist es nicht, oder? Ich habe keine Anderen Anwednugen die eine hohe Bandbreite erfordern? Hast Du eine Idee?
Liebe Grüße Peter
Hallo Peter,
das Synchronisieren kann teilweise recht lange dauern. Verwendest du eine HDD oder SSD ? Mit einer SSD geht es normalerweise schneller.
Viele Grüße
Richard
Hallo Richard,
Sorry, habe Deine Antwort eben erst gesehen, vielen Dank. Ich verwende eine schnelle SSD von Samsung. Der Sync ist inzwischen abgeschlossen.
Anschließend wollte ich noch das Update einspielen, das läuft jetzt seit fast 2 Tagen. Ist das normal? Eine GUI steht nicht mehr zur Verfügung, aber ich kann mich per Putty anmelden und es passiert auch einiges auf meinem Pie, ob das aber, was mit dem Update zu tun hat, kann ich nicht erkennen. Wie lange läuft denn normalerweise so ein Update…
Hallo Peter, ein Update der myNode Software dauert normalerweise nur wenige Minuten. Eine Ferndiagnose ist leider nur schwer möglich. Am besten du schaust du mal auf der myNode Seite nach ob evtl ein anderer Benutzer das gleiche Problem hatte.
Hallo Richard,
Danke für Deine Antwort. Ich habe Hilfe in der Telegram-Gruppe bekommen. Das Update war nicht richtig durchgelaufen. Nach erneuten starten des Updates hat es jetzt geklappt und der Node läuft jetzt endlich so wie er soll. Danke nochmal für Deine tolle Anleitung. 👍🏻
Hallo,
danke für deine interessante Beschreibung! Sie hat mich dazu ermutigt, es mit dem selber Zusammenbauen zu versuchen!
Ich habe mir die Bauteile wie von dir beschrieben besorgt und alles zusammengesteckt, wobei ich mich für die erweiterte Variante mit Argon ONE M.2 NVME für Pi4 und dem Samsung 980 PRO NVMe M.2 SSD, 2 TB, PCIe entschieden habe.
Ich habe das Image v0.3.24 von „https://mynodebtc.com/download“ downgeloaded und geflashed.
Dann habe ich das Gerät per LAN-Kabel an meinen Router (Speedport von der Telekom) angeschlossen und angeschaltet.
Anders als in der Anleitung geschrieben sehe ich aber kein Gerät namens „myNode“, dessen IP-Adresse ich nehmen und in den Browser eingeben könnte, um mich auf die Node einzuloggen.
Hast du eine Idee, was bei mir falsch läuft? Wie kann ich mich dem Problem nähern?
Ist das Image v0.3.24 wirklich kompatibel mit dem Hardware-Setting? Gibt es eine Debug-Möglichkeit?
Ich muss erwähnen, dass ich eigentlich nicht der Typ bin, der sich normalerweise Elektronik selber zusammenbastelt, Fehler meinerseits sind daher nicht ausgeschlossen, aber so schwierig war es ja nicht.
Um Hilfe wäre ich sehr dankbar.
Viele Grüße,
Reiner
Hallo Rainer,
Hast du mal versucht einfach „Mynode“ in die Browser url Leiste einzugeben? Meistens wurde bei mir die Node dann direkt gefunden.
Viele Grüße
Richard
Hallo Richard,
ich habe es gerade versucht, es funktioniert nicht.
Die Node scheint einfach nicht hochzufahren, denn ich höre keinen Lüfter und ich tippe, dass der laufen sollte, oder?
Viele Grüße,
Reiner
Hallo Rainer, hast du die Möglichkeit die Node an einen Monitor anzuschließen? Dann könntest du direkt sehen ob das System hochfährt. Ansonsten kannst mir gerne direkt auf x oder Instagram schreiben. Dort kann ich besser helfen.
Hallo Richard,
ich habe die Möglichkeit, einen Monitor an die Node anzuschließen.
Die Ausgaben scrollen alle schnell durch, zuletzt steht aber die Meldung „Failed to start nginx.service“.
Ich habe dich auf X kontaktiert. Könntest du mir helfen?
Viele Grüße,
Reiner
Sehr verständliche und nachvollziehbare Anleitung, vielen Dank.
Dazu eine Frage, die sich mir gerade stellt: Wegen der Internet-Bandbreite würde ich meine Node in meinem Büro in einer anderen Stadt betreiben müssen und zu Hause habe ich meinen Miner, über den ich dann mit der Node Solo-Mining machen möchte. Wenn also der Miner und die Node nicht in demselben (W-)LAN Netzwerk sind, sondern weiter entfernt, wie kann man diese dann verbinden bzw. gibt es dafür eine Anleitung? Vielen Dank!
Vielen Dank für dein Feedback, das freut mich sehr! 😊
Zu deiner Frage: Prinzipiell ist es möglich, den Miner und die Node über verschiedene Netzwerke zu verbinden. Allerdings ist die Konfiguration insgesamt etwas aufwendiger, da z. B. Portweiterleitungen, VPN oder andere Sicherheitsmaßnahmen eingerichtet werden müssen.
Leider habe ich aktuell keine vollständige Anleitung dafür parat. Du kannst dir aber hilfreiche Informationen und Tipps unter anderem hier zusammensuchen:
👉 GitHub Diskussion: RaspiBlitz #3942
Ich hoffe, das hilft dir weiter!
Hallo,
wie hast Du denn den Wechsel auf eine nvme gemacht?
Die Blockschain erneut geladen?
Ich baue die nvme ein und die wird dann einfach so erkannt?
Würde das Setup auch mit einem Pi5 funktionieren…denke ja.
Danke und Gruß
Hallo Hans,
ich habe die mynode komplett neu aufgesetzt und die Blockchain einfach noch einmal neu synchronisieren lassen.
Dank nvme geht das auch deutlich schneller. Der RPI5 wird inzwischen auch unterstützt. Du benötigst nur das passende Image von der Webseite.
Gruß
Richard
Hi… hier meine Rückmeldung für alle.
Ich habe einfach einen Pi 5 genommen mit dem empfohlenen Kühler und ein Pimoroni NVMe Base for Raspberry Pi 5.
Darauf eine NVME P310 von Crucial 2TB gepackt und MyNode darauf installiert.
Alles läuft wie gewünscht und der „nackte Pi 5“ hat eine Temperatur von max. 48-49 Grad.
Danke noch mal für die Anleitung zum Aufsetzen von MyNode.