Steuerchaos bei Kryptowährungen? Das kennen wir alle. Du hast auf mehreren Exchanges gehandelt, Staking-Rewards erhalten und jetzt steht die Steuererklärung an. Das Problem: Seit dem 1. Januar 2026 gilt das neue Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetz (KStTG). Krypto-Börsen melden deine Transaktionsdaten ab 2027 automatisch ans Finanzamt. Ohne ordentliche Dokumentation drohen empfindliche Nachzahlungen oder sogar Strafen.
Wenn du nach einer zuverlässigen Lösung zum Versteuern deiner Kryptowährungen suchst, ist Blockpit.io definitiv einen Blick wert.
In diesem ausführlichen Test zeige ich dir, was das Krypto-Steuertool kann, welche Funktionen es bietet und wie es sich im Vergleich zu Alternativen wie Cointracking oder Chain Report schlägt. Ob du nur gelegentlich Bitcoin kaufst oder täglich mit verschiedenen Kryptowährungen handelst, ich helfe dir rauszufinden, ob Blockpit das richtige Steuertool für deine individuellen Bedürfnisse ist.
Dieser Artikel könnte dir nicht nur Zeit, sondern auch bares Geld sparen. Also, los geht’s.
Kurz und Kompakt
Moderne, intuitive Benutzeroberfläche, die auch für Einsteiger leicht verständlich ist und eine schnelle Einarbeitung ermöglicht.
Umfassende Unterstützung für über 250.000 Assets, DeFi-Aktivitäten und NFTs mit einer beeindruckend genauen automatischen Klassifizierung der Transaktionen.
Neues Preismodell seit Ende 2025: Steuerreport-Lizenzen werden jetzt separat pro Steuerjahr gekauft (ab 49 €), dazu gibt es das optionale Blockpit Plus Abo (ab 3,99 €/Monat) für Steueroptimierung und tägliche Portfolio-Synchronisation.
Die integrierte Steueroptimierung über Blockpit Plus ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal und kann deine Steuerlast durch cleveres Tax-Loss-Harvesting deutlich reduzieren.
Für die meisten Anleger bietet die „Medium“-Lizenz mit 1.000 Transaktionen für 109 € das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, während die kleinste Lizenz mit nur 50 Transaktionen schnell an ihre Grenzen stößt.
Neu seit 2025: Der „Source of Funds“-Report hilft dir, die Herkunft deiner Krypto-Gelder bankfreundlich nachzuweisen, was gerade bei Mittelherkunftsnachweisen Gold wert ist.
Was ist Blockpit?

Bevor wir in die Details des Tools eintauchen, möchte ich dir einen kurzen Überblick über das Unternehmen hinter Blockpit* geben. Denn grade bei Steuertools ist es wichtig zu wissen, mit wem man es zu tun hat.
Blockpit ist ein österreichisches FinTech-Unternehmen, das 2017 gegründet wurde, genau zu jener Zeit, als der Kryptomarkt seinen ersten großen Boom erlebte. Der Hauptsitz befindet sich in Linz, und mittlerweile hat sich das Unternehmen als einer der führenden Anbieter für Krypto-Steuersoftware im deutschsprachigen Raum etabliert. Von der BTC-Echo Community wurde Blockpit sogar zum besten Crypto Tax Calculator und Portfolio Tracker gewählt (2023 bis 2025).
Rechtliche Sicherheit und Compliance
Was mich persönlich überzeugt: Blockpit legt großen Wert auf Compliance und rechtliche Sicherheit. Das Unternehmen arbeitet eng mit Steuerexperten und dem renommierten Wirtschaftsprüfungsunternehmen KPMG zusammen und hält die Software stets aktuell, was bei den sich ständig ändernden Steuergesetzen im Kryptobereich besonders wichtig ist. 2020 erhielt Blockpit sogar eine offizielle Zertifizierung durch die TÜV AUSTRIA Group, was die Seriosität des Anbieters unterstreicht.
Mit der Einführung von DAC8 und dem deutschen KStTG ab 2026 hat Blockpit seine Steuerreports für Deutschland, Österreich und die Schweiz komplett überarbeitet und an die neuen regulatorischen Anforderungen angepasst. Das zeigt, dass das Unternehmen bei Gesetzesänderungen schnell reagiert.

Unternehmensgeschichte
Interessanterweise fusionierte Blockpit im Jahr 2021 mit dem Mitbewerber Cryptotax, was die Marktposition weiter stärkte und das Know-how beider Unternehmen vereinte. Diese Zusammenführung hat dem Tool in puncto Funktionsumfang und Benutzerfreundlichkeit einen deutlichen Schub gegeben.
Für wen ist Blockpit gedacht?
Die Zielgruppe von Blockpit ist breit gefächert: Vom Hobby-Trader, der gelegentlich Bitcoin kauft, bis hin zum aktiven Daytrader mit zahlreichen Transaktionen – das Tool will für alle Nutzergruppen die passende Lösung bieten. Auch professionelle Steuerberater nutzen Blockpit, um die Krypto-Aktivitäten ihrer Mandanten korrekt zu erfassen.
Was mir besonders aufgefallen ist: Im Gegensatz zu manch anderen Tools, die eher aus der Tech-Ecke kommen, spürt man bei Blockpit den Fokus auf steuerliche Korrektheit und Rechtssicherheit. Das ist ein wichtiger Punkt, den du bei der Wahl eines Steuertools nicht unterschätzen solltest.
Kryptowährungen versteuern mit Blockpit
Das Versteuern von Kryptowährungen stellt viele Anleger vor Herausforderungen. Die steuerlichen Regelungen sind komplex und ändern sich regelmäßig. Blockpit nimmt dir hier viel Arbeit ab und sorgt dafür, dass deine Steuererklärung korrekt und vollständig ist.
Das Tool berücksichtigt die aktuellen Steuerregeln für Kryptowährungen in Deutschland, wie die einjährige Haltefrist für steuerfreie Veräußerungsgewinne und die Freigrenze von 1.000 € pro Jahr. Auch komplexere Sachverhalte wie die Besteuerung von Staking-Erträgen (Freigrenze 256 €), Mining-Einnahmen oder Airdrops werden korrekt erfasst und gemäß den geltenden Regelungen versteuert.
Warum ein Krypto-Steuertool ab 2026 noch wichtiger wird
Mit dem Inkrafttreten des Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetzes (KStTG) zum 1. Januar 2026 hat sich die Lage nochmal verschärft. Das Gesetz setzt die EU-Richtlinie DAC8 in deutsches Recht um.
Konkret bedeutet das: Krypto-Börsen und Dienstleister sind ab 2026 verpflichtet, deine Transaktionsdaten zu sammeln und diese bis zum 31. Juli 2027 an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden. Die Daten werden anschließend an die zuständigen Finanzbehörden der Bundesländer weitergeleitet.
Was heißt das für dich? Wenn du deine Krypto-Gewinne bisher nicht oder nicht vollständig in deiner Steuererklärung angegeben hast, wird das ab 2027 auffliegen. Die Finanzämter können deine gemeldeten Daten mit deiner Steuererklärung abgleichen. Wer da Lücken hat, bekommt Post. Und zwar keine nette.
Ein Steuertool wie Blockpit hilft dir, von Anfang an saubere Dokumentation zu führen. Gerade in Zeiten der MiCA-Verordnung und den neuen DAC8-Meldepflichten macht das den Unterschied zwischen einer stressfreien Steuererklärung und einer bösen Überraschung vom Finanzamt.
Features und Funktionen von Blockpit im Detail
Bei der Auswahl eines Steuertools für Kryptowährungen sind die angebotenen Funktionen entscheidend. Hier schauen wir uns an, was Blockpit auf diesem Gebiet zu bieten hat und wie sich das Tool im Alltag schlägt.
Unterstützte Exchanges und Wallets
Eine der größten Stärken von Blockpit ist die beeindruckende Anzahl unterstützter Handelsplattformen und Wallets. Zum Zeitpunkt dieses Tests bietet Blockpit Unterstützung für über 250.000 Assets und Integrationen mit allen gängigen Krypto-Exchanges, darunter Binance, Coinbase, Kraken, Bitpanda, Bitvavo, Bitfinex, KuCoin, HTX (ehemals Huobi) und Bitstamp, um nur einige zu nennen. Falls du noch auf der Suche nach einer passenden Krypto-Börse mit BaFin-Lizenz bist, die sich nahtlos mit Blockpit verbinden lässt, schau dir mal meinen Vergleich an.
Auch bei den Wallets zeigt sich Blockpit flexibel. Gängige Adressen auf Blockchains wie Bitcoin (inklusive vollem Taproot-Support), Ethereum, Polygon, Solana (mit der verbesserten V2-Integration), Avalanche und die neueren Chains wie Berachain, SUI, Aptos und Noble können problemlos eingebunden werden. Das ist besonders wichtig für DeFi-Nutzer, die regelmäßig mit Smart Contracts interagieren und ihre On-Chain-Aktivitäten korrekt versteuern möchten. Wenn du deine Coins auf einem Hardware Wallet aufbewahrst, kannst du trotzdem alle Transaktionen über die öffentlichen Blockchain-Adressen importieren.

Automatische Datenimporte
Der Import deiner Krypto-Transaktionen funktioniert bei Blockpit auf mehrere Arten. Bei vielen großen Exchanges kannst du einen API-Schlüssel erstellen und in Blockpit hinterlegen. Das Tool synchronisiert dann automatisch deine Handelshistorie – eine enorme Zeitersparnis, besonders wenn du regelmäßig handelst.

Für Plattformen ohne direkte API-Unterstützung bietet Blockpit angepasste CSV-Importvorlagen. Du exportierst deine Transaktionsdaten aus der jeweiligen Exchange und importierst sie in das vorgegebene Format. Durch die Eingabe öffentlicher Blockchain-Adressen kann Blockpit zudem alle Transaktionen nachverfolgen, die mit deinen Wallets verbunden sind.
Was ich besonders schätze: Blockpit erkennt häufig automatisch, um welche Art von Transaktion es sich handelt (Kauf, Verkauf, Staking-Reward, etc.). Das spart bei der Nachbearbeitung viel Zeit, da du nicht jede Transaktion manuell kategorisieren musst.
Seit 2025 hat Blockpit einige nützliche Integrationen ergänzt. Bitpanda* Staking-Rewards werden jetzt automatisch via API importiert, du musst also nix mehr manuell nachtragen. Außerdem bietet Blockpit jetzt Single Sign-On (SSO) mit Coinbase und Bitpanda an. Das heißt, du kannst dich mit deinen bestehenden Exchange-Zugangsdaten einloggen, und Blockpit erstellt automatisch dein Konto und startet die Datensynchronisation. Klingt nach ner Kleinigkeit, spart aber tatsächlich einiges an Zeit.
Auch die Preisbewertung wurde verbessert: Blockpit nutzt jetzt stündliche Preisdaten statt tägliche. Das sorgt für präzisere und zuverlässigere Steuerberechnungen, besonders bei volatilen Marktphasen.
Steuerberechnungen und -reports
Der Kern jedes Steuertools ist natürlich die korrekte Berechnung der Steuerlast. Hier bietet Blockpit eine automatische Gewinn- und Verlustberechnung, die deine steuerpflichtigen Gewinne und Verluste nach verschiedenen Methoden berechnet.
Besonders praktisch ist die Unterstützung verschiedener Steuerregionen. Neben Deutschland werden auch Österreich, Schweiz und weitere Länder unterstützt, wobei die jeweiligen länderspezifischen Steuerregeln berücksichtigt werden.
Blockpit berücksichtigt auch komplexere Szenarien wie Airdrops, Hard Forks, Mining-Einnahmen und Staking-Rewards. Das ist besonders wichtig, da diese Einkommensarten oft unterschiedlich besteuert werden und in herkömmlichen Steuerprogrammen nicht adäquat abgebildet werden können.
Am Ende erhältst du einen vollständigen Steuerbericht, den du direkt für deine Steuererklärung verwenden oder deinem Steuerberater übergeben kannst. Die Berichte sind übersichtlich gestaltet und enthalten alle notwendigen Informationen für das Finanzamt.
Besondere Features
Was Blockpit von einigen Mitbewerbern unterscheidet, ist zunächst das Tax-Loss-Harvesting. Diese Funktion zeigt dir, wie du durch strategisches Verkaufen von Positionen im Minus deine Steuerlast optimieren kannst.
Seit Anfang 2025 gibt es den Crypto Tax Optimizer V3, der speziell für Deutschland, Österreich und Italien entwickelt wurde. Der Optimizer bietet jetzt Quick Sell Simulations, mit denen du verschiedene Verkaufsszenarien durchspielen kannst, bevor du tatsächlich handelst. So siehst du vorher, wie sich ein Verkauf auf deine Steuerlast auswirkt. Das hab ich so bei keinem anderen Tool gesehen.
Das Realtime-Tracking ermöglicht es dir, deine aktuelle steuerliche Situation jederzeit einzusehen, und nicht erst am Jahresende. So behältst du immernoch den Überblick über potenzielle Steuerzahlungen und kannst entsprechend frühzeitig planen.
Source of Funds Report (Neu seit 2025)
Eine Funktion, die ich besonders spannend finde, ist der neue Source of Funds Report. Damit kannst du die Herkunft deiner Krypto-Gelder in einem klaren, standardisierten Format nachweisen, das Banken und Börsen verstehen. Wer schon mal einen Mittelherkunftsnachweis für seine Bank erstellen musste, weiss wie nervig das sein kann. Blockpit löst das jetzt mit wenigen Klicks.
Steuerberater-Zugang und WISO-Export
Du kannst deinem Steuerberater einen separaten Zugang gewähren, damit dieser direkt auf deine Daten zugreifen kann, ohne dass du komplizierte Exportdateien erstellen und versenden musst. Praktisch: Blockpit bietet auch einen CSV-Export speziell für WISO Steuer an. Damit kannst du deine Krypto-Daten direkt in das beliebte deutsche Steuerprogramm importieren.
Besonders hervorzuheben ist auch die intuitive Benutzeroberfläche, die auch für Krypto-Einsteiger verständlich ist. Im Vergleich zu meinen Erfahrungen mit Cointracking wirkt Blockpit moderner und übersichtlicher, bietet aber einen ähnlichen Funktionsumfang. Die Navigation ist logisch aufgebaut, und wichtige Informationen werden übersichtlich dargestellt.
Preismodell und Kosten von Blockpit 2026
Beim Thema Steuersoftware ist neben der Funktionalität natürlich auch der Preis ein entscheidender Faktor. Schließlich willst du Steuern sparen und nicht unnötig Geld für Tools ausgeben. Schauen wir uns an, was Blockpit kostet und ob sich die Investition lohnt.

Neues Preismodell: Steuerreports + Blockpit Plus
Seit Ende 2025 hat Blockpit sein Preismodell grundlegend geändert. Die alten Tarife (Lite, Basic, Pro, Unlimited) gibt es in der Form nicht mehr. Stattdessen trennt Blockpit jetzt Steuerreport-Lizenzen und Premium-Features voneinander. Das macht es ehrlich gesagt n bisschen flexibler, weil du nur für das bezahlst, was du wirklich brauchst.
Steuerreport-Lizenzen (einmalig pro Steuerjahr)
Die Steuerreport-Lizenzen kaufst du einmalig für ein bestimmtes Steuerjahr. Es gibt keine laufende Subscription, sondern du bezahlst nur, wenn du tatsächlich einen Steuerbericht brauchst:
| Lizenz | Transaktionen | Preis |
|---|---|---|
| Small | bis 50 | 49 € |
| Medium | bis 1.000 | 109 € |
| Large (NEU) | bis 3.000 | 169 € |
| XL | bis 10.000 | 249 € |
| XXL | über 10.000 | 599 € |
Die Large-Lizenz mit bis zu 3.000 Transaktionen für 169 € ist seit 2025 neu dazugekommen. Das ist der ideale Mittelweg für alle, denen 1.000 Transaktionen zu wenig und 10.000 zu viel sind. Ich denke, das trifft auf ziemlich viele aktive Anleger zu, die z. B. mehrere Sparpläne laufen haben.
Blockpit Plus (optionales Abo)
Zusätzlich zu den Steuerreport-Lizenzen gibt es jetzt Blockpit Plus als monatliches Abo für 3,99 € pro Monat (bzw. 4,99 $ in der internationalen Version). Du kannst es 14 Tage kostenlos testen. Blockpit Plus enthält:
- Steueroptimierung mit Tax-Loss-Harvesting
- Tägliche Synchronisation deiner Wallets und Exchanges
- Historische Portfolio-Grafiken
- Erweiterte Analysen und Insights
- NFT-Galerie
- Quick Sell Simulations
Der Vorteil: Du kannst Blockpit Plus unabhängig von deiner Steuerreport-Lizenz buchen. Willst du z. B. das ganze Jahr über dein Portfolio tracken und Steueroptimierung nutzen, aber den Steuerbericht erst am Jahresende kaufen? Das geht jetzt.
Kostenloses Portfolio-Tracking
Blockpit bietet weiterhin eine komplett kostenlose Version für unbegrenztes Portfolio-Tracking an. Du kannst Wallets und Exchanges verbinden, die mobile App nutzen und dein gesamtes Portfolio überwachen. Für die tatsächliche Steuererklärung brauchst du dann aber eine der kostenpflichtigen Steuerreport-Lizenzen.
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Preis-Leistungs-Verhältnis
Die Frage, ob sich Blockpit preislich lohnt, hängt stark von deinem individuellen Handelsprofil ab. Die kostenlose Version ist eigendlich nur zum Kennenlernen des Tools geeignet, da du zwar unbegrenzt Transaktionen tracken kannst, aber keine Steuerreports erstellen kannst. Das macht sie für die tatsächliche Steuererklärung unbrauchbar.
Die Small-Lizenz mit nur 50 Transaktionen für 49 € ist sehr knapp bemessen und wirklich nur für absolute Gelegenheitstrader geeignet. Bedenke, dass nicht nur Käufe und Verkäufe als Transaktionen zählen, sondern auch Staking-Rewards, Airdrops und andere Krypto-Ereignisse. Die 50 Transaktionen können daher schneller erreicht sein, als du denkst.
Die sinnvollste Option für die meisten Krypto-Investoren ist die Medium-Lizenz (1.000 Transaktionen für 109 €) oder die neue Large-Lizenz (3.000 Transaktionen für 169 €). Wenn du einigermaßen aktiv investierst, ab und zu tradest oder mehrere Sparpläne am Laufen hast, wirst du mit 1.000 Transaktionen gut hinkommen. Hast du zusätzlich noch DeFi-Aktivitäten oder viele Staking-Rewards, greif lieber zur Large-Lizenz.
Ob du Blockpit Plus dazu buchst, hängt davon ab, wie aktiv du dein Portfolio managst. Wenn du nur einmal im Jahr den Steuerbericht brauchst und sonst nix weiter trackst, kannst du dir das Abo sparen. Wenn du aber regelmäßig tradest und die Steueroptimierung nutzen willst, sind 3,99 € im Monat gut investiertes Geld. Die durchschnittliche jährliche Steuerersparnis für Blockpit-Nutzer liegt laut eigenen Angaben bei 2.395 €, das ist natürlich ein Durchschnittswert und keine Garantie.
Kostenloses Portfolio-Tracking und seine Grenzen
Das kostenlose Portfolio-Tracking von Blockpit bietet unbegrenzte Möglichkeiten zum Überwachen deines Portfolios, hat aber entscheidende Einschränkungen:
- Keine Erstellung von Steuerberichten (dafür brauchst du eine Lizenz)
- Keine Steueroptimierung (das ist Teil von Blockpit Plus)
- Keine tägliche automatische Synchronisation
- Keine erweiterten Analysen und Insights
Das kostenlose Angebot eignet sich also gut zum Testen und für das reine Portfolio-Management, aber nicht für die Steuererklärung. Trotzdem: Wenn du erstmal nur reinschnuppern willst, bevor du Geld ausgibst, ist das ein fairer Einstieg.
Vergleich zu anderen Steuertools
Im Vergleich zu anderen Krypto-Steuertools wie Cointracking oder Chain Report positioniert sich Blockpit preislich im mittleren bis höheren Segment.
Bei Cointracking gibt es einen kostenlosen Steuerreport für bis zu 200 Transaktionen, was für Gelegenheitsanleger durchaus attraktiver ist als Blockpits Small-Lizenz mit nur 50 Transaktionen.
Was Blockpit auszeichnet, ist das neue flexible Preismodell mit der Trennung von Steuerreports und Premium-Features. Außerdem punktet Blockpit mit der moderneren Benutzeroberfläche, dem Source of Funds Report und der engen Zusammenarbeit mit KPMG. Die neue Large-Lizenz (3.000 Transaktionen für 169 €) schließt zudem eine Lücke, die vorher zwischen 1.000 und 10.000 Transaktionen klaffte.
Wie sich Blockpit im direkten Vergleich zu Cointracking und Chain Report schlägt, erfährst du in meinem detaillierten Krypto Steuer Vergleich.
Features:
Kostenlos bis 200 Transaktionen
Hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis
Sehr viele Dienste und Börsen unterstützt
Features:
Einfache und intuitive Benutzeroberfläche
Steueroptimierung bereits im Basic Tarif
Sehr viele Dienste und Börsen unterstützt
Features:
Einfache und intuitive Benutzeroberfläche
Sehr günstige Tarife
Sehr viele Dienste und Börsen unterstützt
Praxistest: Blockpit in der Anwendung
Nachdem wir nun die Funktionen und Preise von Blockpit kennengelernt haben, geht es an den praktischen Test. Wie schlägt sich das Tool im täglichen Einsatz? Ich habe Blockpit mehrere Wochen lang getestet und teile hier meine Erfahrungen mit dir.
Registrierung und Einrichtung
Die Anmeldung bei Blockpit geht erfreulich schnell und unkompliziert. Nach der E-Mail-Bestätigung und dem Setzen eines sicheren Passworts kannst du direkt loslegen. Was mir positiv auffiel: Blockpit bietet gleich zu Beginn eine kurze Einführung, die neuen Nutzern die wichtigsten Funktionen erklärt.
Der erste Schritt nach der Registrierung ist das Hinzufügen deiner Exchanges und Wallets. Hier zeigt sich eine der Stärken von Blockpit: Die Integration ist für die meisten großen Plattformen sehr gut gelöst. Bei Exchanges wie Binance, Coinbase oder Kraken erfolgt die Anbindung über API-Schlüssel, die du in deinem Exchange-Account erstellen und dann in Blockpit eintragen musst.
Blockpit führt dich Schritt für Schritt durch diesen Prozess und erklärt genau, welche Berechtigungen du für den API-Schlüssel vergeben solltest (in der Regel nur Lese-Zugriff, keine Handelsrechte). Das schafft Vertrauen und hilft auch weniger technikaffinen Nutzern, die Anbindung sicher einzurichten.
Das Dashboard von Blockpit ist modern gestaltet und vermittelt auf den ersten Blick einen guten Überblick über dein Portfolio. Die wichtigsten Informationen – Gesamtwert, Performance und Verteilung nach Assets – sind sofort ersichtlich.
Die Navigation erfolgt über eine Top-Leiste mit klar strukturierten Menüpunkten:
- Dashboard (Portfolioübersicht)
- Transaktionen (Alle deine Krypto-Bewegungen)
- Berichte (Erstellung und Verwaltung deiner Steuerreports)
- Steueroptimierung (Tools für die Reduktion der Steuerlast)
- Integrationen (Verwaltung deiner Verbindungen zu Börsen und Wallets)
- Einstellungen (Persönliche Daten und Präferenzen)
Was mir besonders gut gefallen hat: Die Benutzeroberfläche ist intuitiv gestaltet und reagiert schnell. Auch bei größeren Datenmengen bleibt die Plattform performant, was bei Steuertools nicht selbstverständlich ist. Die Farbgestaltung ist angenehm und lenkt nicht vom Wesentlichen ab.
Ein kleiner Kritikpunkt: Bei einigen fortgeschrittenen Funktionen fehlen manchmal ausführlichere Erklärungen direkt in der Oberfläche. Blockpit bietet zwar eine umfangreiche Hilfedokumentation, aber ein paar mehr ToolTips an strategischen Stellen würden die Nutzererfahrung noch verbessern.
Datenimport-Prozess
Der Import deiner Krypto-Transaktionen ist einer der wichtigsten Aspekte bei Steuertools – und hier punktet Blockpit in den meisten Fällen. Ich habe verschiedene Szenarien getestet:
API-Import: Für die von mir getesteten Börsen funktionierte der API-Import nahezu fehlerfrei. Nachdem die Verbindung eingerichtet war, synchronisierte Blockpit innerhalb weniger Minuten alle historischen Daten. Bei großen Datenmengen kann dieser Prozess auch etwas länger dauern, was aber normal ist.
CSV-Import: Für Exchanges ohne API-Unterstützung habe ich den CSV-Import getestet. Blockpit bietet für viele Plattformen vorgefertigte Templates an, was den Prozess erleichtert. Die Erkennung der Transaktionstypen funktionierte in etwa 95% der Fälle korrekt, der Rest musste manuell angepasst werden.
Wallet-Tracking: Das Hinzufügen von Wallet-Adressen für Bitcoin und Ethereum funktionierte tadellos. Blockpit erkannte alle Transaktionen auf der Blockchain und kategorisierte sie meist korrekt. Besonders beeindruckt hat mich, dass auch komplexere DeFi-Interaktionen auf Ethereum relativ gut erkannt wurden.
Was bei allen Import-Methoden positiv auffiel: Wenn Blockpit Probleme bei der Kategorisierung einer Transaktion hat, wird diese klar markiert und zur manuellen Prüfung vorgeschlagen. Das reduziert das Risiko von fehlerhaften Steuerberichten erheblich.
Steuerberechnungen und Krypto Steuerberichte erstellen
Der Kern jedes Steuertools ist natürlich die korrekte Berechnung der Steuerlast. Hier bietet Blockpit eine automatische Gewinn- und Verlustberechnung, die deine steuerpflichtigen Gewinne und Verluste nach verschiedenen Methoden berechnet.
Das Erstellen von Krypto Steuerberichten gestaltet sich mit Blockpit besonders einfach. Nach der Synchronisation und Kategorisierung deiner Transaktionen kannst du mit wenigen Klicks einen vollständigen Steuerbericht generieren. Dieser enthält alle relevanten Informationen für deine Steuererklärung – von den Veräußerungsgewinnen und -verlusten bis hin zu Einkünften aus Mining oder Staking.
Besonders praktisch ist die Unterstützung verschiedener Steuerregionen. Neben Deutschland werden auch Österreich, Schweiz und weitere Länder unterstützt, wobei die jeweiligen länderspezifischen Steuerregeln berücksichtigt werden.
Blockpit berücksichtigt auch komplexere Szenarien wie Airdrops, Hard Forks, Mining-Einnahmen und Staking-Rewards. Das ist besonders wichtig, da diese Einkommensarten oft unterschiedlich besteuert werden und in herkömmlichen Steuerprogrammen nicht adäquat abgebildet werden können.
Am Ende erhältst du einen vollständigen Steuerbericht, den du direkt für deine Steuererklärung verwenden oder deinem Steuerberater übergeben kannst. Die Berichte sind übersichtlich gestaltet und enthalten alle notwendigen Informationen für das Finanzamt.
Blockpit Steueroptimierung in der Praxis
Eine der herausragenden Funktionen von Blockpit ist die integrierte Steueroptimierung. Anders als bei vielen Konkurrenzprodukten erhältst du hier nicht nur eine Aufstellung deiner steuerpflichtigen Gewinne, sondern auch konkrete Vorschläge, wie du deine Steuerlast legal minimieren kannst.
Die Blockpit Steueroptimierung basiert auf dem Prinzip des Tax-Loss-Harvestings. Das Tool analysiert dein Portfolio und identifiziert Positionen, die sich im Minus befinden. Durch den strategischen Verkauf dieser Verlustpositionen kannst du Gewinne aus anderen Trades ausgleichen und so deine Steuerlast reduzieren.
In meinem Test konnte ich feststellen, dass die Steueroptimierung von Blockpit tatsächlich funktioniert und wertvolle Hinweise liefert. Besonders für aktive Trader mit größeren Portfolios kann diese Funktion erhebliche Steuerersparnisse bringen.
Wichtig zu wissen: Die Steueroptimierung ist ab dem Pro Plan verfügbar.
Fazit und Empfehlung
Nach meinem ausführlichen Test ist es Zeit für ein Fazit zu Blockpit. Lohnt sich die Investition in dieses Steuertool, und für wen ist es besonders geeignet?
Mein Eindruck von Blockpit ist überwiegend positiv. Die Kombination aus Benutzerfreundlichkeit und technischer Tiefe überzeugt auf ganzer Linie. Das Tool ist einfach genug für Einsteiger, bietet aber gleichzeitig alle wichtigen Funktionen für erfahrene Nutzer.
Besonders wertvoll ist die kontinuierliche Weiterentwicklung der Plattform. Regelmäßige Updates bringen neue Funktionen und verbessern bestehende Features, was mir als Nutzer das Vertrauen gibt, dass das Tool auch mit zukünftigen Entwicklungen im Kryptomarkt Schritt halten wird. Verbesserungspotenzial sehe ich vor allem bei der Preisgestaltung für den Lite-Plan.
Blockpit.io

Produkt Name: Blockpit.io
Produkt Beschreibung : Krypto Steuer Tool
Gesamt
- Datenintegration und Verarbeitung - 9.5/109.5/10
- Funktionen - 9.8/109.8/10
- Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit - 9.6/109.6/10
- Preis-Leistung - 9/109/10
Fazit
Blockpit überzeugt durch seine Benutzerfreundlichkeit, die breite Exchange-Unterstützung, die zuverlässige Steuerberechnung und die hervorragende DeFi-Integration. Die genannten Schwächen fallen weniger ins Gewicht und werden teilweise durch regelmäßige Updates adressiert.
Pros
- Sehr viele Dienste und Börsen unterstützt
- Sehr viele Funktionen und Analysetools
- Gute Hilfeseite mit Videos und Erklärungen
- Kundendienst aus Deutschland
- Mobile App mit Portfolio Tracker
- Full Service verfügbar
Cons
- Eingeschränkte Funktion im Free Plan
- Andere Tools bieten für mich eine bessere Preis-Leistung
Abschließende Bewertung
Insgesamt kann ich Blockpit bedenkenlos empfehlen. Das Tool überzeugt durch Benutzerfreundlichkeit, Exchange-Unterstützung, zuverlässige Steuerberechnung und hervorragende DeFi-Integration. Die genannten Schwächen fallen weniger ins Gewicht und werden teilweise durch regelmäßige Updates adressiert.
Meine Empfehlung: Starte mit dem kostenlosen Plan, um das Tool kennenzulernen. Wenn du mit der Handhabung zufrieden bist, lohnt sich für die meisten Nutzer der Umstieg auf den Basic Plan.
Für einen ausführlichen Vergleich mit anderen Steuertools werfe einen Blick auf meinen Artikel https://cryptotant.de/krypto-steuer-vergleich/, der dir helfen kann, die für dich beste Lösung zu finden.
Lass mich in den Kommentaren wissen, wie zufrieden du mit Blockpit bist!
FAQ – Häufig gestellte Fragen zu Blockpit
Ist Blockpit vom Finanzamt anerkannt?
Ja, die von Blockpit erstellten Steuerberichte werden vom deutschen Finanzamt anerkannt. Das Tool berechnet Gewinne und Verluste nach den in Deutschland geltenden steuerlichen Vorschriften. Zudem ist Blockpit vom TÜV Austria zertifiziert, was zusätzliches Vertrauen schafft.
Welche Kryptowährungen werden unterstützt?
Blockpit unterstützt alle gängigen Kryptowährungen und Token. Neben den großen Coins wie Bitcoin, Ethereum, Ripple oder Cardano werden auch tausende kleinere Altcoins und Token auf verschiedenen Blockchains erkannt. Falls ein Token einmal nicht automatisch identifiziert werden sollte, kannst du ihn manuell hinzufügen.
Kann ich Blockpit mit meinem Steuerberater teilen?
Ja, Blockpit bietet die Möglichkeit, einen separaten Zugang für deinen Steuerberater einzurichten. So kann dieser direkt auf deine Daten zugreifen, ohne dass du Berichte exportieren und versenden musst. Alternativ kannst du auch fertige Steuerberichte als PDF oder CSV exportieren und weitergeben.
Wie sicher sind meine Daten bei Blockpit?
Blockpit legt großen Wert auf Datensicherheit. Alle Verbindungen sind SSL-verschlüsselt, und das Unternehmen entspricht den DSGVO-Bestimmungen. Bei der Einrichtung von API-Verbindungen zu Exchanges empfiehlt Blockpit, nur Leserechte zu vergeben, keine Handelsrechte. So ist sichergestellt, dass über die API keine Transaktionen ausgeführt werden können.
Muss ich Blockpit jedes Jahr neu kaufen?
Seit dem neuen Preismodell kaufst du Steuerreport-Lizenzen einmalig pro Steuerjahr. Du bezahlst also nur dann, wenn du tatsächlich einen Steuerbericht brauchst. Das kostenlose Portfolio-Tracking und die Blockpit Plus Subscription laufen unabhängig davon. Blockpit Plus kannst du monatlich kündigen.
Was ist Blockpit Plus und brauche ich das?
Blockpit Plus ist ein optionales monatliches Abo für 3,99 € pro Monat, das Premium-Features wie Steueroptimierung, tägliche Portfolio-Synchronisation, erweiterte Analysen und historische Grafiken enthält. Du brauchst es nicht zwingend für deinen Steuerbericht, aber es lohnt sich, wenn du regelmäßig tradest und deine Steuerlast aktiv optimieren willst. Du kannst es 14 Tage kostenlos testen.
Was bedeutet DAC8 für meine Krypto-Steuern?
Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Deutschland das Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetz (KStTG), das die EU-Richtlinie DAC8 umsetzt. Krypto-Börsen sind jetzt verpflichtet, deine Transaktionsdaten zu sammeln und bis zum 31. Juli 2027 an das Bundeszentralamt für Steuern zu melden. Das heißt: Das Finanzamt weiß künftig automatisch von deinen Krypto-Trades. Mit einem Steuertool wie Blockpit stellst du sicher, dass deine Dokumentation von Anfang an sauber ist. Mehr dazu in meinem Krypto Steuern Guide.
Was ist der Source of Funds Report?
Der Source of Funds Report ist eine neue Blockpit-Funktion, mit der du die Herkunft deiner Krypto-Gelder in einem standardisierten, bankfreundlichen Format nachweisen kannst. Das ist besonders nützlich, wenn deine Bank oder Börse einen Mittelherkunftsnachweis verlangt.
Was passiert, wenn ich mein Transaktionslimit überschreite?
Wenn du das Transaktionslimit deiner Steuerreport-Lizenz überschreitest, musst du auf die nächsthöhere Lizenzstufe upgraden. Blockpit zeigt dir in der App rechtzeitig an, wie viele Transaktionen du bereits genutzt hast. Die Lizenzstufen sind: Small (50), Medium (1.000), Large (3.000), XL (10.000) und XXL (über 10.000 Transaktionen).
Funktioniert Blockpit auch für NFTs?
Ja, Blockpit unterstützt auch die steuerliche Erfassung von NFT-Transaktionen. Käufe, Verkäufe und Transfers von NFTs werden erkannt und entsprechend in der Steuerberechnung berücksichtigt. Bei populären NFT-Sammlungen werden sogar Metadaten wie Bilder angezeigt.
Kann ich Blockpit testen, bevor ich mich für einen kostenpflichtigen Plan entscheide?
Absolut! Der Free Plan von Blockpit erlaubt es dir, unbegrenzt Transaktionen zu tracken und einen Überblick über dein Portfolio zu erhalten. Allerdings kannst du im Free Plan keine Steuerberichte erstellen. Dennoch ist es eine gute Möglichkeit, die Benutzeroberfläche kennenzulernen und zu sehen, ob das Tool zu dir passt.









