Mein Portfolio-Update 2026: Ich halte aktuell 0% Krypto!

Transparenz ist das A und O beim Investieren – deshalb zeige ich dir heute mein komplettes Portfolio. Keine Halbwahrheiten, keine geschönten Zahlen, keine Marketing-Spielchen.

Du wirst überrascht sein: Obwohl ich seit 2017 mich täglich mit Kryptowährungen beschäftige, halte ich aktuell 0% Krypto. Wie es dazu kam und was meine Strategie dahinter ist, erfährst du in diesem Artikel.

Einleitung: Die Hosen runterlassen

Portfolio-Updates sind im Finanz- und Krypto-Bereich nichts Ungewöhnliches. Viele Blogger zeigen dir ihre „Gewinne“ – meistens dann, wenn der Markt gut läuft. Aber wie viele legen ihre komplette Vermögensverteilung offen, wenn sie gerade nicht im Trend liegen?

Genau das mache ich heute. Skin in the Game bedeutet für mich mehr als nur eine Floskel. Wenn ich dir hier seit Jahren von Kryptowährungen und Investmentstrategien erzähle, dann hast du ein Recht darauf zu erfahren, wie ich selbst mein Geld anlege.

Und ich sage es direkt: 2026 starte ich mit 0% Krypto im Portfolio.

Ja, richtig gelesen. Der Typ, der seit 2017 täglich über Kryptowährungen schreibt, der einen Blog namens „Cryptotant“ betreibt – hält aktuell keinen einzigen Satoshi. Ist das ein Widerspruch? Vielleicht. Ist es ehrlich? Absolut.

In diesem Artikel bekommst du:

  • Meine exakte Portfolio-Verteilung (30% Cash, 60% Aktien/ETFs, 10% Altersvorsorge, 0% Krypto)
  • Die Gründe für jede einzelne Position
  • Meine persönliche Strategie hinter dieser Aufteilung
  • Einen ehrlichen Blick auf Fehler und Learnings seit 2017

Lass uns keine Zeit verschwenden. Die Zahlen liegen auf dem Tisch.

Der Kontext – Vom Krypto-Blogger ohne Krypto

Wenn du meinen Blog verfolgst, dann weißt du: Die letzten Wochen waren turbulent.

Am 9. Januar hab ich einen Artikel über eine Bitcoin-Crash-Prognose für 2026 veröffentlicht. Eine Hellseherin hat einen Crash vorhergesagt – klingt erstmal absurd. Aber ich hab mir die Marktzyklen angeschaut, die Daten analysiert und festgestellt: Die Wahrscheinlichkeit für einen größeren Rücksetzer in diesem Jahr ist verdammt hoch.

Kurz davor hatte ich bereits meinen Hardware-Wallet-Bann erklärt. Für viele ein Schock. „Wie kann ein Krypto-Blogger gegen Hardware Wallets sein?“

Ich bin nicht gegen sie. Ich bin gegen das blinde Festhalten an Dogmen, wenn die Realität eine andere Sprache spricht. Unter 100.000 Euro machen meiner Meinung nach, regulierte Broker wie Bitpanda* oder Trade Republic* für die meisten Privatanleger einfach mehr Sinn.

Und jetzt der logische nächste Schritt: Ich hab meine Krypto-Positionen komplett aufgelöst.

War das eine emotionale Entscheidung? Nein. War es leicht? Auch nein. Aber es war rational. Ich bin seit 2017 im Markt und hab genug Zyklen gesehen, um zu wissen:

Gewinne mitnehmen ist keine Schwäche, sondern Risikomanagement.

Bitcoin stand Mitte 2025 bei über 100.000 Dollar. Ethereum hatte einen soliden Run. Mein Portfolio war ordentlich im Plus. Und genau da hab ich verkauft. Nicht am absoluten Top – das schafft eh niemand –, sondern zu einem Zeitpunkt, an dem ich nachts ruhig schlafen konnte.

Die Frage ist nicht: Warum hab ich verkauft?
Die Frage ist: Wohin ist das Geld geflossen?

Das erfährst du im nächsten Abschnitt.

Die nackten Zahlen: Mein Portfolio-Mix 2026

Genug Vorgeplänkel. Hier sind die Zahlen:

Meine Portfolio-Verteilung Mitte Januar 2026:

  • 30 % Cash (Tagesgeld & Festgeld)
  • 60 % Aktien & ETFs (hauptsächlich Trade Republic)
  • 10 % Altersvorsorge (betriebliche Altersvorsorge & Riester)
  • 0 % Kryptowährungen
Meine Portfolio Verteilung 2026

Wenn du jetzt denkst „30 % Cash? Das ist doch verschenktes Geld!“ – dann verstehst du meine Strategie noch nicht. Aber dazu gleich mehr.

Warum diese Verteilung?

Die meisten Krypto-Gurus predigen dir: „Cash is trash“, „Immer voll investiert sein“, „Zeit im Markt schlägt Market Timing“. Alles richtig – in einem stabilen Bullenmarkt.

Aber wir sind nicht in einem stabilen Markt. Wir sind in einer Phase, in der:

  • Bitcoin gerade von 100.000+ Dollar massiv korrigiert hat
  • Das Retail-Interesse komplett fehlt (kein Hype, keine Euphorie, keine neuen Käufer)
  • Die US-Politik unter Trump unberechenbar bleibt
  • Die Zinsen wieder attraktiv sind (Tagesgeld 3-4 %) und wir in einem Risk-off Umfeld sind

30 % Cash sind keine Feigheit. Sie sind meine Kaufkraft für den nächsten Crash.

Ich sitze nicht auf diesem Geld, weil ich Angst hab. Ich sitze darauf, weil ich geduldig bin. Wenn Bitcoin unter 60.000 Dollar fällt – und ich glaube, das wird passieren –, dann will ich zuschlagen können. Ohne Kredit, ohne Stress, ohne nachts wach zu liegen.

60 % Aktien & ETFs sind mein Fundament. Hier liegt der Großteil meines Vermögens in breit gestreuten ETFs (MSCI World, FTSE All-World) und einigen Einzelaktien, die ich seit Jahren halte. Trade Republic* ist dabei eines meiner Hauptdepots geworden – einfach, günstig, reguliert.

10 % Altersvorsorge klingt unsexy, aber es ist Realität. Betriebliche Altersvorsorge und ein alter Riester-Vertrag. Nicht optimal, aber steuerlich sinnvoll und bereits vorhanden.

Was bedeutet 0 % Krypto wirklich?

Lass uns ehrlich sein: 0 % heißt nicht, dass ich für immer raus bin. Es heißt, dass ich aktuell keine Position halte, weil ich auf bessere Einstiegskurse warte.

Ich hab Bitcoin seit 2017 gekauft, verkauft, gehalten, getauscht. Ich kenn die Zyklen. Und dieser Zyklus fühlt sich anders an. Reifer. Institutioneller. Aber auch ohne die Euphorie, die frühere Bullenmärkte ausgezeichnet hat. Wo sind die neuen Retail-Investoren? Wo ist der Hype in den sozialen Medien? Er fehlt.

Deshalb bin ich raus. Nicht aus Angst, sondern aus Strategie.

Aktien & ETFs: Das solide Fundament

60 % meines Portfolios liegen in Aktien und ETFs. Das ist die Basis, auf der alles aufbaut.

Früher lag mein Fokus klar auf Krypto. Aktien waren das „langweilige Beiwerk“, das man halt auch haben sollte. Heute ist es umgekehrt: Aktien sind mein Fundament.

Was liegt konkret im Depot?

Bewusst simpel gehalten:

ETFs (ca. 80 % des Aktiendepots):

  • FTSE All-World (Vanguard FTSE All-World UCITS ETF) – Breit gestreut, inkl. Schwellenländer

Einzelaktien (ca. 20 % des Aktiendepots):
Ein paar Positionen, die ich seit Jahren verfolge. Solide Unternehmen, die ich verstehe. Namen nenne ich bewusst nicht – das ist kein Stock-Picking-Blog.

Meine Strategie: Sparplan statt Market Timing

Jeden Monat fließt ein fester Betrag in meine ETF-Sparpläne. Automatisch. Egal, ob der Markt oben oder unten steht.

Das ist langweilig? Absolut. Aber es funktioniert. Seit Jahren bau ich so kontinuierlich Vermögen auf, ohne mir den Kopf zu zerbrechen, ob jetzt der „richtige Zeitpunkt“ ist.

Die 30 % Cash sind extra – die sind für opportunistische Käufe reserviert, wenn echte Chancen kommen.

Meine Wiedereinstiegsstrategie in Krypto

  • 60.000 Dollar: Langsamer Einstieg über Sparpläne. Kein großer Betrag, erstmal nur antesten und Position aufbauen.
  • Ab 35.000 Dollar: Aktive Akkumulation. Dann wird’s ernst. Bei diesem Niveau würde ich deutlich aggressiver kaufen – gestaffelt, aber mit klarem Ziel.

Kein FOMO, kein emotionales Nachkaufen. Nur klare Limits und Disziplin.

Bitcoin EInstiegspreise

Was ich kaufen werde

  • Bitcoin als Kern – das ist gesetzt. Vermutlich 70-80 % meiner Krypto-Allocation.
  • Ethereum als Beimischung – 20-30 %. Ich glaub nach wie vor an die Technologie, auch wenn ETH in den letzten Jahren Preislich enttäuscht hat.
  • Altcoins? Maximal 5 %, wenn überhaupt. Und dann nur Projekte, die kurzfristig hypen für schnelle flips.

Die Zeiten, in denen ich 15 verschiedene Coins im Portfolio hatte, sind vorbei.

Wo ich kaufen werde

Bitpanda oder Trade Republic – je nachdem, wer das bessere Angebot hat. Beide sind reguliert, beide führen die Steuern ab, beide sind einfach zu bedienen.

Keine Hardware Wallets mehr (du kennst meinen Artikel dazu). Keine komplizierten Cold-Storage-Setups. Einfach kaufen, halten, verkaufen wenn’s Zeit ist.

Bitpanda – Krypto-Broker aus Österreich mit Bafin Lizenz.

Features:

Besonders geeignet für Einsteiger

Sparplan-Funktion

VISION Coin mit vielen Vorteilen

Aktien, ETFs und Edelmetalle

Kraken – eine der größten und etabliertesten Börsen weltweit.

Features:

Sehr günstige Gebühren

Extrem Zuverlässig

Viele Handelspaare

Bitvavo – Krypto-Broker aus den Niederlanden mit Bafin Lizenz.

Features:

Besonders geeignet für Einsteiger

Sparplan-Funktion

Advanced Trading Funktion

Binance – Größte Krypto-Börse mit günstigen Gebühren

Features:

Sehr niedrige Gebühren

Viele Handelspaare

BNB Coin mit vielen Vorteilen

Erhalte 10 % Rabatt auf deine Handelsgebühren. Verwende den Rabattcode: TFNL2VR4E
Bison – Krypto-Broker aus Deutschland mit Bafin Lizenz.

Features:

Besonders geeignet für Einsteiger

Sparplan-Funktion

Ableger der Börse Stuttgart

Erhalte 10 € in Bitcoin. Verwende den Empfehlungscode: 663ph6
Trade Rebublic – NeoBroker für Aktien, ETFs und Krypto.

Features:

Besonders geeignet für Aktieninvestments

Kostenlose ETF Sparpläne

Debitkarte mit Cashback

Das Ziel: Maximum 20 % Krypto

Selbst wenn ich wieder einsteige, wird Krypto nie wieder die Mehrheit meines Portfolios ausmachen. Maximum 20 %, realistisch eher 10-15 %.

Der Rest bleibt in Aktien und Cash. Das ist meine neue Strategie.

Warum kein 100 % Krypto mehr? – Risikomanagement und Lebensziele

Ich war nie der Typ, der all-in gegangen ist. Auch 2017 nicht.

Klar, mein Krypto-Anteil war zeitweise höher als heute – zwischenzeitlich bei 40-50 %. Aber ich hab immer mit vernünftigen Beträgen gearbeitet, die ich notfalls auch verlieren konnte.

Was Bitcoin mir wirklich gebracht hat

Bitcoin hat mich nicht „reich“ gemacht. Aber Bitcoin hat mich finanziell gebildet.

Vor 2017 hab ich nie über Vermögensaufbau nachgedacht. Kein Sparplan, keine Investmentstrategie, kein Interesse an Finanzen. Bitcoin war der Auslöser, der mich zum Sparen gebracht hat.

Plötzlich hab ich angefangen, mich mit Dollar Cost Averaging zu beschäftigen. Mit Investmentstrategien. Mit Risikomanagement. Mit langfristigem Denken.

Das war die eigentliche Rendite. Nicht die X-fachen Gewinne, sondern die finanzielle Reife.

Was sich verändert hat

Heute bin ich über 40. Meine Familie verlässt sich auf finanzielle Stabilität. Die Zeitspanne bis zur Rente wird kürzer.

Es geht nicht mehr nur um maximale Rendite. Es geht um maximale Sicherheit bei akzeptabler Rendite.

Früher: Chancen maximieren, Risiken in Kauf nehmen.
Heute: Risiken minimieren, Chancen nutzen wenn sie da sind.

Das klingt vielleicht langweilig. Aber es ist ehrlich. Und es funktioniert.

Die wichtigste Lektion

Schlaf ist mir mehr wert als Rendite.

Mit meiner 60/30/10/0-Verteilung schlafe ich gut. Ich check mein Depot vielleicht zweimal die Woche. Ich hab keinen Stress. Und meine Rendite ist trotzdem solide.

Das ist kein Rückschritt. Das ist Reife.

Wichtiger Hinweis: 

Alle Inhalte auf cryptotant.de dienen ausschließlich der Information und stellen keine Anlage-, Rechts- oder Steuerberatung dar. Krypto-Investments sind hochriskant. Ich teile hier meine persönlichen Erfahrungen aus über 8 Jahren am Markt, aber die finale Verantwortung für deine Finanzen liegt allein bei dir. Vor komplexen steuerlichen Entscheidungen (insbesondere bei Mining oder DeFi) empfehle ich dringend die Rücksprache mit einem spezialisierten Steuerberater.

Fazit & deine Strategie – Was du mitnehmen solltest

Das war’s. Mein Portfolio, ohne Filter, ohne Beschönigung.

30 % Cash, 60 % Aktien & ETFs, 10 % Altersvorsorge, 0 % Krypto.

Was bedeutet das für dich?

Nichts. Und alles.

Mein Portfolio ist meine persönliche Antwort auf meine Situation, meine Ziele und meine Risikobereitschaft. Es ist keine Blaupause, die du 1:1 kopieren sollst.

Zu viele Finanz- und Krypto-Blogger zeigen dir nur ihre Erfolge. Sie posten Screenshots von grünen Portfolios, erzählen von 10x-Gewinnen und verkaufen dir das Gefühl, dass du was verpasst.

Ich zeige dir die Realität.

Drei Fragen, die du dir stellen solltest

Bevor du irgendetwas mit deinem Portfolio machst, frag dich:

1. Kann ich nachts ruhig schlafen?
Wenn dein Portfolio dich stresst, hast du zu viel Risiko. Reduziere es. Egal, was irgendein Guru im Internet sagt.

2. Hab ich eine Strategie oder nur Hoffnung?
„Ich warte bis Bitcoin 500.000 Dollar erreicht“ ist keine Strategie. Eine Strategie hat klare Ein- und Ausstiegspunkte, Risikomanagement und einen Plan B.

3. Warum investiere ich überhaupt?
Vermögensaufbau? Altersvorsorge? Schneller Reichtum? Deine Antwort bestimmt deine Strategie. Keine zwei Menschen haben dieselben Ziele.

Was ich dir mitgeben will

Wenn du mehr über Investmentstrategien erfahren willst, hab ich mehrere ausführliche Artikel dazu geschrieben. Wenn du wissen willst, wie du ein Krypto-Portfolio aufbaust, findest du dort konkrete Beispiele.

Aber das Wichtigste steht in keinem Artikel:

Entwickle deine eigene Strategie. Kopiere nicht blind.

Lern von anderen. Hol dir Input. Aber am Ende musst du die Entscheidungen treffen, mit denen du leben kannst.

Ich bin mit meiner 60/30/10/0-Verteilung im Reinen. Wenn Bitcoin morgen auf 200.000 Dollar steigt, hab ich kein FOMO – weil ich weiß, dass meine Entscheidung richtig war. Für mich. Jetzt.

Wenn Bitcoin auf 35.000 Dollar fällt, bin ich bereit. Mit Cash, mit einem Plan, mit Ruhe.

Das ist finanzielle Freiheit. Nicht der Lambo.

Und jetzt bist du dran

Wie sieht dein Portfolio aus? Hast du eine klare Strategie oder fliegst du auf Sicht?

Schreib’s mir in die Kommentare. Ich bin gespannt, wie du 2026 aufgestellt bist.

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Autor:
Richard

Als passionierter Technik-Enthusiast und seit 2017 Nutzer und Investor von Kryptowährungen, teile ich auf www.cryptotant.de mein Fachwissen und meine Ansichten.

Mein Ansatz "KryptoKlartext" steht für klare, verständliche und ehrliche Informationen in der komplexen Welt der digitalen Währungen. Jeder meiner Artikel beruht auf gründlicher Recherche und persönlichen Erfahrungen, um dir fundierte und praxisorientierte Einblicke in Bitcoin, Kryptowährungen und Blockchain-Technologie zu bieten.

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