Chain.report Testbericht: Deine Krypto-Steuererklärung in wenigen Minuten

Chain.report ist ein Krypto-Steuertool, das dir bei der Verfolgung von Kryptogewinnen und Verlusten hilft. Die Plattform ist leicht zu bedienen und bietet einen Überblick über alle durchgeführten Krypto-Transaktionen in Echtzeit.

Gerade jetzt, wo ab 2026 die neuen DAC8-Meldepflichten greifen und Krypto-Börsen deine Transaktionen automatisch ans Finanzamt melden müssen, ist eine saubere Steuerdokumentation wichtiger den je. Chain.report nimmt dir dabei den größten Teil der Arbeit ab.

Alle Krypto-Transaktionen werden von dem Steuer-Tool automatisch verfolgt, gespeichert und der Gewinn oder Verlust berechnet. Die sonst so gefürchtete Krypto-Steuererklärung wird so zu einem Kinderspiel.

In diesem Testbericht schauen wir uns an, was Chain.report* 2026 zu bieten hat, was es kostet und ob es sich lohnt. Ich nutze das Tool seit 2023 und hab seitdem einiges an Erfahrung damit gesammelt.

Was ist Chain.report? Das Krypto-Steuertool im Kurzprofil

Mit Chain.report kannst du deine Krypto-Transaktionen einfach und effizient verwalten. Die Plattform hat sich darauf spezialisiert, Krypto-Steuererklärungen in wenigen Minuten zu erstellen, und das macht sie ziemlich gut.

Wie andere Krypto-Steuer-Tools auch, bietet Chain.report eine automatisierte Synchronisation über Schnittstellen, manuelle Eingabe und Dateiimport. Das Tool kommt aus Deutschland, was grade bei steuerlichen Themen ein echter Vorteil ist, weil die deutschen Steuerregeln (FIFO-Prinzip, Haltefrist, Freigrenze) direkt korrekt abgebildet werden.

Vor allem der Import von Lending und Staking Erträgen hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich das Tool hier genauer für dich teste. Wer seine Staking-Steuern sauber dokumentieren will, findet in Chain.report eine solide Lösung.

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Chain.report Webseite

Wie funktioniert Chain.report?

Chain.report arbeitet in drei einfachen Schritten: Transaktionen importieren, Überblick erhalten und Steuerreport herunterladen.

Jeder dieser Schritte ist darauf ausgelegt, den Prozess der Steuererklärung so einfach und unkompliziert wie möglich zu gestalten.

Transaktionen importieren

Der erste Schritt bei Chain.report ist das Importieren deiner Transaktionen. Das kann automatisch über API-Schnittstellen zu Börsen wie Binance, Bitpanda oder Coinbase laufen, oder du lädst CSV-Dateien hoch. Auch der manuelle Import ist möglich. Das Tool unterstützt viele Dateiformate, was den ganzen Prozess deutlich erleichtert.

Ich hab den Import über API getestet und er funktioniert reibungslos. Bei Blockchain-Importen (z. B. über eine Wallet-Adresse) kann es mal n bisschen länger dauern, aber das Ergebnis stimmt.

Chain.report Transaktionen

Überblick erhalten

Nachdem du deine Transaktionen importiert hast, bietet Chain.report* aktuelle Auswertungen zu deinem Portfolio. Es gibt Optionen zur Steueroptimierung und eine übersichtliche Fehleranalyse. Chain.report zeigt dir zum Beispiel direkt an, welche Transaktionen Probleme machen und wo du nachbessern musst.

Besonders praktisch: Du siehst auf einen Blick, wie hoch dein steuerliches Ergebnis ausfällt und ob du unter der Freigrenze von 1.000 € für private Veräußerungsgeschäfte bleibst. So kannst du informierte Entscheidungen treffen, bevor du deinen Steuerreport erstellst.

Chain.report Dashboard

Steuerreport herunterladen

Der letzte Schritt ist das Herunterladen deines Steuerreports. Diesen kannst du deiner eigenen Steuererklärung beifügen oder deinem Steuerberater übergeben. Der Report ist als fertige Auswertung im PDF-Format erhältlich und enthält alle relevanten Informationen, die das Finanzamt sehen will.

Gerade mit den neuen DAC8-Meldepflichten ab 2026 solltest du deinen Steuerreport sorgfältig prüfen. Denn die Krypto-Börsen melden deine Transaktionen ab jetzt direkt ans Bundeszentralamt für Steuern. Wenn dein Steuerreport da nicht mit den gemeldeten Daten übereinstimmt, kann das schnell unangenehm werden.

Börsen und Transaktionen

Chain.report bietet Unterstützung für viele Kryptobörsen, darunter auch dezentrale Börsen (DEX), Broker und Wallets. Wenn du eine BaFin-lizenzierte Krypto-Börse nutzt, ist der Import in der Regel besonders unkompliziert. Für exotische Dienste, die nicht direkt unterstützt werden, gibt es eine manuelle Importfunktion.

Sehr gut gefällt mir die Möglichkeit, verschiedene Dienste in seperate Wallets aufzuteilen. Dadurch kann das Portfolio steuergünstig organisiert werden. Bei CoinTracking hab ich früher mehrere Accounts erstellen müssen, um sie anschließend miteinander zu verknüpfen. Das fällt bei Chain.report weg.

Alle Funktionen kannst du auch direkt mit einer Live-Demo auf der Homepage ohne Anmeldung testen. Ich empfehle dir, das mal auszuprobieren, bevor du dich für ein Paket entscheidest.

Chain.report Wallets

Chain.report Kosten & Gebühren 2026: Was kostet das Steuertool?

Chain.report bietet drei Pakete an: Investor, Trader und Full Service. Jedes Paket ist auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten. Das Portfolio-Tracking ist grundsätzlich kostenlos, erst für den Steuerreport wird eine Lizenz fällig.

Kostenlos: Portfolio-Tracking ohne Steuerreport

Auch ohne Bezahlpaket kannst du bei Chain.report deine Wallets anlegen, Transaktionen importieren und dein Portfolio tracken. Du siehst sogar deine steuerlichen Ergebnisse. Lediglich den fertigen Steuerreport zum Download gibt es erst mit einem bezahlten Paket.

Investor: 59 € pro Jahr

Das Investor-Paket kostet aktuell 59 € pro Jahr und beinhaltet bis zu 5.000 Transaktionen pro Steuerjahr. Du bekommst Echtzeit-Analysen deines Portfolios, steuerliche Auswertungen, Charts und Statistiken. Für die meisten Hobby-Investoren reicht dieses Paket locker aus.

Wenn du als Anfänger mit Krypto startest und nur ein paar Käufe und Verkäufe im Jahr machst, biste mit dem Investor-Paket bestens bedient.

Trader: 189 € pro Jahr

Das Trader-Paket liegt bei 189 € pro Jahr und erweitert das Investor-Paket um bis zu 25.000 Transaktionen pro Steuerjahr. Zusätzlich bekommst du Echtzeit-Chat-Support, CSV-Export deiner Transaktionen und priorisierten Support.

Wer aktiv handelt und über mehrere Börsen hinweg tradet, braucht das größere Transaktionslimit. Auch wenn du viel mit Staking arbeitest, sammeln sich die Transaktionen schnell an.

Full Service: Ab 69 € Anzahlung

Hier hat sich einiges geändert. Das frühere „Professional“-Paket (ab 800 €) wurde durch den „Full Service“ ersetzt. Du zahlst zunächst 69 € als Anzahlung. Dafür trägst du deine Wallets ein und die Experten von Chain.report analysieren deinen Account. Du bekommst dann eine detailierte Auswertung und ein individuelles Angebot. Bei Annahme erstellen sie deinen kompletten Steuerreport.

Das ist besonders spannend für Leute mit komplexen Portfolios, bei denen sich DeFi-Transaktionen, Staking Rewards und Lending-Erträge stapeln.

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Chain.report Preise im Vergleich

PaketPreis/JahrTransaktionenBesonderheiten
Kostenlos0 €Unbegrenzt (nur Tracking)Kein Steuerreport
Investor59 €5.000Steuerreport, Charts, Analysen
Trader189 €25.000Echtzeit-Chat, CSV-Export
Full ServiceAb 69 € AnzahlungIndividuellExperten erstellen den Report

Zum Vergleich: CoinTracking startet bei 107,88 € pro Jahr (3.500 Transaktionen) und Blockpit verkauft einzelne Steuerberichte pro Steuerjahr. Chain.report bietet hier grade im Einstiegssegment ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Chain.report vs. CoinTracking: Wann lohnt sich welches Tool?

Über mein Staking-Depot bin ich 2023 auf Chain.report gestoßen. Das Tool hatte sich ursprünglich auf die DeFiChain-Welt (Bake.io, ehemals Cake) und den dazugehörigen Altcoin DFI spezialisiert. Mittlerweile hat sich Chain.report aber zu einem vollwertigen Krypto-Steuertool weiterentwickelt, das weit über diesen Ursprung hinausgeht.

Mein Problem damals: Der Import der Staking-Erträge bei CoinTracking war nur sehr umständlich möglich. Der Import erzeugte extrem viele Transaktionen, sodass ein kostspieliges Paket nötig geworden wäre.

Auf der Suche nach einer Alternative zu CoinTracking bin ich auf Chain.report gestoßen. Und ich muss sagen, für Staking und Lending ist das Tool nach wie vor meine erste Wahl.

Für wen eignet sich was?

  • Chain.report eignet sich besonders, wenn du Staking oder Lending Erträge hast, ein günstiges Einstiegspaket suchst und Wert auf deutschsprachigen Support legst.
  • CoinTracking macht mehr Sinn, wenn du ein sehr großes Portfolio mit vielen verschiedenen Börsen und DeFi-Protokollen verwaltest und die volle Bandbreite an Funktionen brauchst.
  • Blockpit ist eine weitere Option, die besonders durch ihre einfache Bedienung und die KPMG-zertifizierte Steuerlogik punktet.

Einen ausführlichen Vergleich aller drei Tools findest du in meinem Krypto Steuer Vergleich 2026.

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Support und Stimmen im Netz

Für Nutzer von Chain.report steht neben einem umfangreichen FAQ-Bereich und Videoanleitungen auch ein Support-Chat zur Verfügung. Mit dem Chat hab ich durchweg gute Erfahrungen gemacht. Innerhalb von wenigen Minuten wurde auf meine Anfragen geantwortet und weitergeholfen. Der Support sitzt in Deutschland, das merkt man an der Qualität der Antworten.

Auf Trustpilot erhält das Steuer-Tool eine Bewertung von 4 Sternen bei 22 Bewertungen (Stand: Februar 2026). Die Bewertungszahl ist noch relativ gering, was daran liegt, dass Chain.report ein kleinerer Anbieter ist. Die vorhandenen Bewertungen sind aber überwiegend positiv, besonders der Support wird gelobt.

Chain.report Trustpilot

Chain.report App für iOS und Android

Chain.report hat auch eine mobile App für iOS und Android. Die App ist einfach zu bedienen und bietet einen Portfolio-Überblick für unterwegs. Ich nutze die App hauptsächlich, um mal schnell den aktuellen Stand meines Portfolios zu checken. Für das eigendliche Einrichten und Erstellen des Steuerreports empfehle ich aber die Desktop-Version, da geht einfach alles schneller.

Coin.report App

Fazit: Für wen lohnt sich Chain.report 2026?

Chain.report ist eine solide Plattform für die Verwaltung deiner Krypto-Transaktionen und die Erstellung deiner Krypto-Steuererklärung. Gerade mit den neuen DAC8-Meldepflichten, die seit dem 1. Januar 2026 gelten, ist ein zuverlässiges Steuertool kein Luxus mehr, sondern Pflicht.

Das kostenlose Portfolio-Tracking ist umfangreich und bietet einen guten Einstieg. Bereits mit dem Investor-Paket für 59 € pro Jahr bekommst du ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Wer seine Krypto-Steuer stressfrei erledigen will, macht mit Chain.report nix falsch.

Mein persönliches Fazit nach über zwei Jahren Nutzung: Chain.report ist perfekt für Investoren, die Lending und Staking Erträge versteuern müssen. Die Bedienung ist unkompliziert, der Support reagiert schnell und die Preise sind fair. Für Anleger mit sehr komplexen DeFi-Strategien über dutzende Protokolle könnte CoinTracking mit seinem größerem Funktionsumfang die bessere Wahl sein.

Chain.report

Name: Chain.Report

Description: Krypto Steuer Tool

Gesamt
9.5/10
9.5/10
  • Datenintegration und Verarbeitung - 9.7/10
    9.7/10
  • Funktionen - 8.7/10
    8.7/10
  • Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit - 9.8/10
    9.8/10
  • Preis-Leistung - 9.8/10
    9.8/10
Nutzer Review
  • Sending
    Datenintegration und Verarbeitung
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    Funktionen
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    Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit
  • Sending
    Preis-Leistung
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Fazit

Chain.report ist perfekt für alle Investoren, die Lending und Staking Erträge versteuern müssen. Egal ob Anfänger oder Profi, jeder kann mit der Steuer-Software arbeiten. Gerade ab 2026 mit den neuen DAC8-Meldepflichten ist ein Steuertool unerlässlich. Ein starkes Preis-Leistungs-Verhältnis ab 59 € pro Jahr und ein hervorragender deutschsprachiger Support runden das Ganze ab.

Pros

– Viele Börsen, DEX und Wallets unterstützt
– Kostenloses Portfolio-Tracking
– Lending und Staking Import besonders stark
– Gute Hilfeseite mit Videos und Erklärungen
– Deutschsprachiger Kundendienst mit schneller Reaktion
– Ab 59 € pro Jahr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
– Mobile App für iOS und Android
– Full-Service Option: Experten erstellen deinen Report
– Deutsche Steuerregeln (FIFO, Haltefrist) korrekt abgebildet

Cons

– Weniger Funktionen und Integrationen als CoinTracking
– Keine Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA)
– Noch relativ wenige Bewertungen auf Trustpilot
– NFT-Unterstützung eingeschränkt

Warum ein Krypto-Steuertool ab 2026 Pflicht ist: DAC8 und CARF

Am 6. November 2025 hat der Bundestag das Kryptowerte-Steuertransparenz-Gesetz (KStTG) beschlossen. Das ist die deutsche Umsetzung der EU-Richtlinie DAC8, und es verändert die Spielregeln für alle Krypto-Investoren grundlegend.

Was bedeutet das konkret? Ab dem 1. Januar 2026 sind Krypto-Börsen und Broker verpflichtet, deine Transaktionsdaten zu sammeln. Ab 2027 werden diese Daten dann automatisch an das Bundeszentralamt für Steuern (BZSt) übermittelt. Das Finanzamt weiß also künftig genau, was du auf Binance, Coinbase oder Bitpanda gehandelt hast.

Gemeldet werden unter anderem:

  • Name, Adresse und Steuer-ID
  • Alle Kauf und Verkaufstransaktionen
  • Tauschvorgänge (Krypto zu Krypto)
  • Ein- und Auszahlungen

Ein Steuertool wie Chain.report hilft dir dabei, deine eigene Dokumentation mit den Daten abzugleichen, die ohnehin ans Finanzamt gehen. So vermeidest du böse Überraschungen und bist auf der sicheren Seite.

Mehr dazu findest du in meinem ausführlichen Artikel zu den Krypto Steuern 2026 und zur MiCA-Verordnung, die ebenfalls seit Ende 2024 in Kraft ist.

Häufige Fragen zu Chain.report

Ist Chain.report kostenlos?

Wie viel kostet Chain.report pro Jahr?

Was ist besser: Chain.report oder CoinTracking?

Wird Chain.report vom Finanzamt anerkannt?

Unterstützt Chain.report DeFi und NFTs?

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Autor:
Richard

Als passionierter Technik-Enthusiast und seit 2017 Nutzer und Investor von Kryptowährungen, teile ich auf www.cryptotant.de mein Fachwissen und meine Ansichten.

Mein Ansatz "KryptoKlartext" steht für klare, verständliche und ehrliche Informationen in der komplexen Welt der digitalen Währungen. Jeder meiner Artikel beruht auf gründlicher Recherche und persönlichen Erfahrungen, um dir fundierte und praxisorientierte Einblicke in Bitcoin, Kryptowährungen und Blockchain-Technologie zu bieten.

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